warum gehen männer fremd? | Rachel Lindenbaum

warum gehen männer fremd?

antwortzitat aus „sex and the city“: aus dem gleichen grund, aus dem sich hunde ihre eier lecken. weil sie es können. aber ist das wirklich alles? das problem scheint mir doch komplexer. ihr könntet nun sagen, ich rede als single wie ein blinder von der farbe, aber das stimmt so nicht ganz. denn um mich herum führen ja menschen beziehungen. und einige der männer, die ich kennenlernen durfte (musste?) waren auch verbandelt.

was mich immer wieder fasziniert ist die tatsache, wie schnell männer ihre frauen vergessen, wenn sie ein odb (objekt der begierde) entdecken. abends in der bar beim halbjährlichen ausgang ohne frau realisieren sie plötzlich, dass es andere frauen gibt. so weit, so gut, doch sie kommen dann herüber geschlendert, geben drinks aus, flirten, als gäbs kein morgen und legen es eindeutig auf das eine an. wenn man diesen männern nicht ganz klar die frage nach der freundin stellt, erzählen sie es nicht von allein. und selbst wenn man es tut, drucksen sie herum. „naja, nee, nich so wirklich, haben uns vor kurzem getrennt…“ oder ähnliches gestammel sollte jede frau dazu bewegen, ihre behighheelten beine in die hand zu nehmen und zu rennen. vorausgesetzt, sie sucht nicht nach einem ons (one night stand), denn mehr ist von diesen männern nicht zu erwarten.

obwohl, so ganz stimmt das auch wieder nicht. manche prachtexemplare entscheiden sich dann, dass man das mit der netten bekanntschaft mal probieren könnte. der aktuellen freundin muss man das ja nicht unbedingt mitteilen. für die muss mann dann auf einmal sehr viele überstunden machen oder ist plötzlich öfter mit den kumpels unterwegs. richtig dumme exemplare mischen die neue in ihren alten freundeskreis. kaum zu glauben, aber alles erlebt. wenn man dann sowohl die alte als auch die neue zu einer party einlädt, dazu dann noch lauter menschen, die die beziehungsstrukturen genau kennen und naturgemäß etwas verwirrt sein müssen, dann müsste man doch davon ausgehen, dass er hinterher ganz ohne frau dasteht. manche frau ist in diesem fall allerdings sehr anfällig für schöne worte und halbseidene erklärungen und möchte glauben. und mann reibt sich die dann die hände, denn er ist der macker, der seine weiber unter kontrolle hat.

doch warum geht mann nun fremd? gelegenheit macht liebe? auch, sicher. langeweile? bestimmt, auch. meine these aber ist: mann geht fremd, wenn

a) sich die gelegenheit ergibt,

b) zuhause nicht mehr alles gut ist oder gerade zoff,

c) er seine beziehung nicht beenden mag, sondern lieber außerhalb abwechslung sucht, statt probleme zu lösen.

meiner erfahrung nach sind männer als single sehr unglücklich, darum ziehen sie es vor, eine beziehung zu haben, egal, ob sie damit zufrieden sind oder nicht. lieber aus der beziehung heraus was neues suchen und dann von einer zur nächsten wechseln. das ist wie beim job: es ist einfacher, einen neuen zu finden, wenn man noch einen hat. ist man arbeitslos, sucht man verzweifelt und dann wirds ungleich schwieriger.

nur eines übersehen männer dabei: wenn frau herausbekommt, dass er seit längerem zweigleisig gefahren ist und sie für eine andere verlassen hat, ist das nicht nur ein nicht wieder gut zu machender vertrauensbruch, sondern so ziemlich das schlimmste, was mann einer frau antun kann.

abgesehen vielleicht von situationen, in denen beide frauen wissen, dass es eine andere gibt und er sich nie wirklich festlegt und keiner von beiden wirklich die wahrheit sagt, ständig um klare antworten herumdruckst, um beide behalten zu können. schade um die frauen, die so etwas mit machen. und meiner meinung nach ein schlag ins gesicht aller, die für die emanzipation gekämpft haben.

und damit stellt sich die nächste frage, die dann demnächst thema sein wird: warum sind so viele männer so erbärmliche feiglinge? warum lügt mann lieber, als probleme anzusprechen und zu lösen?

und bei euch so?

32 Responses

  1. Oliver Says:

    .. und am wenigsten verstehe ich es, wenn Kinder im Spiel sind.

  2. Yps Says:

    Sorry, ich will ja nicht leugnen, dass Männer die größeren Schweine sind (sehr verallgemeinert) aber gerade diesen Bereich: „b) zuhause nicht mehr alles gut ist oder gerade zoff,“ und „darum ziehen sie es vor, eine beziehung zu haben, egal, ob sie damit zufrieden sind oder nicht. lieber aus der beziehung heraus was neues suchen und dann von einer zur nächsten wechseln.“ habe ich nicht selten bei Frauen gesehen und erlebt.

    Man könnt jetzt sagen, warum sollten Frauen darauf verzichten, wenn sie selbst schon einmal „Opfer“ wurde. Ist für mich aber eine Frage des Prinzips. Wer einmal betrügt, würde es immer wieder tun. Ganz nach dem Motto „ist ja schon einmal gut gegangen“.

    Öhm, jetzt hab ich den Faden verloren, ich steige später noch einmal in die Diskussion ein.

  3. rachel Says:

    @Yps: ahja… 😉

  4. VR Says:

    Hallo,

    ist das heutzutage wirklich ein reines Männerproblem?
    Nein, das glaube ich nicht, es ist längst bekannt, dass Frauen mindestens genauso oft (bzw. viel) fremdgehen wie Männer – sie sind einfach raffinierter und diskreter 🙂

    Aber um Deine Fragen zu beantworten:
    – Männer sind furchtbar konfliktscheu und viele davon sind sich der Konsequenzen des Betruges nicht klar (grössere Kinder halt)
    – viele mögen prinzipiell ihr Leben (mit Familien & Co.) vermute ich und doch wollen sie (aus den verschiedensten Gründen) gelegentlich ausbrechen – das trifft Mann wie Frau genau gleich.

    und letzte Erfahrung: Einige merken erst durch das Fremdgehen was sie für eine wunderbare Frau „zuhause haben“ und fühlen sich dadurch erwachsen genug um die Verantwortung einer Beziehung zu tragen (und möchten plötzlich heiraten, Kinder bekommen etc.) – ja, das gibt es und in dem Fall finde ich fremdgehen gar nicht mal so übel…

  5. hühnerschreck Says:

    ich schließe mich yps an: b) trifft für frauen absolut identisch zu.
    ich weiß das aus erster hand, weil ich selber jahrelang so dreckig gehandelt hab. (dass ich jetzt (und auf die schmerzhafte weise) gelernt habe, solches zu unterlassen, ist eine andere sache…)
    zwei identische aktionen habe ich just eben im direkten bekanntenkreis erlebt.
    fazit: b) trifft für männer und frauen zu.

    just my 0.02 ct …

    schönen tach noch!

  6. rachel Says:

    also, @all, ich mag ja eine absolute ausnahme sein, aber ich bin in meinem leben immer dem motto gefolgt: erst reden, dann handeln. auf meiner liste steht ein einziger seitensprung. dem folgte aber prompt die problemaussprache. was ich aber nicht mit mir vereinbaren könnte, wäre eine affäre, weil mir die beziehung zu langweilig ist. wenn das passiert, gehe ich. und vorher rede ich.

  7. Christian Says:

    Ich vermisse die Diskussion um die Ursachen. Als eine der Möglichkeiten fällt mir der Werteverfall ein:
    Was eher rein materiell vor wenigen Jahrzehnten begann hat sich nach 2, 3 Updates als lauffähige Version auch für den zwischenmenschlichen Bereich herausgestellt. It’s not a bug, it’s a feature!. Da kommt es auch mal vor, dass beim Gewissen beruhigenden Doseneinwurf ins Wertstoffcenter der Respekt vor dem Mitmenschen mit in den Container rutscht. Huch, Scheiße. Na egal. Und nicht materielle Werte sind sowieso out. Einen Liebesbrief z .B., so richtig auf Papier und mit Tinte geschrieben, kennen viele ja nur noch vom Hören-Sagen. Wenn Oma erzählt, wie sie und Opa es denn bis heute miteinander ausgehalten haben und ob denn das nicht anstrengend sei. Manchmal ist es sicher auch das, aber im Versprechen war ja nicht nur von den guten Tagen die Rede. Das galt noch was, ein Versprecchen.

    Omas Enkelin hat keine Lust sich auch mit Fehlern ihres Gleich-Ex auseinander zusetzen, dem sie die Kündigung der Beziehung per SMS mitteilt obwohl sie ihn gestern noch unsicher fragte ‚widumihei?‘. Achtung, Respekt, auch Toleranz als Basis für die Liebe und einer funktionierenden Partnerschaft sind leider viel zu oft auf der Strecke geblieben und Besserung scheint nicht in Sicht.

    Der polarisierende Beitrag hat mir gut getan, für mich mein ‚Wort zum Herrentag‘. Mal einen Nachmittag Musik in die Ohren und nachgedacht, auch über die Wirkung des Follow-/Unfollowbuttons außerhalb der Twitterwelt.

    Fasst hätte ich es vergessen: Heute Abend werde auch ich mal ‚fremd gehen‘ und Werder die Daumen drücken. Aber nur um danach wieder ‚meinem‘ HSV treu zu sein. 😉

  8. rachel Says:

    @himbeergelb: gute entscheidung. das mit werder mein ich. 🙂

  9. Uwe Says:

    Meine Güte, wird hier wieder philosophiert. Die Antwort ist doch so einfach (und entschuldigt unser Verhalten :o)): Der Mensch stammt vom Affen ab. Der Affe ist _nicht_ monogam veranlagt. Es ist wider die Natur.
    Ich persönlich gehe sogar soweit, zu behaupten, dass der Mensch vom Bonobo-Schimpansen abstammt. Der treibts, wo und wie er kann. Und – er ist verdammt glücklich dabei.
    Also versucht bitte nicht, da irgendwelche Zivilisationskrankheiten zu sehen. Die Natur ists. Und wer bisher immer treu wahr, hat a) noch keine Gelegenheit gehabt, b) stammt wohl doch nicht vom Affen ab, c) hat eh keine Chance beim anderen Geschlecht, d) hat zu viel Schiss, dass er rauskommt und damit die Beziehung endet, d) hat hormonelle Probleme, oder ganz einfach, e) er lügt. Nichtsdestotrotz würde er, wenn er könnte.
    Und nun der Hammer für die Frauen: DAS HAT NICHTS MIT GEFÜHLEN ZU TUN!
    und bei euch so? *g*

  10. Uwe Says:

    Nachtrag: Darwin rules!

  11. rachel Says:

    uwe, oder er hat einfach seine hormone unter kontrolle. das und ein klares „nein“ kann verletzte gefühle verhindern, auch wenn der sprung zur seite nichts mit den eigenen zu tun haben sollte. alles auf die evolution schieben und „wir können halt nicht nicht anders, akzeptiert das“ ist mir zu schwarz/weiß. denn frauen können anders, auch wenn sie anders wollten manchmal. denk mal drüber nach.

  12. C. Says:

    Hier jetzt mit „Evolutionspsychologie“ zu argumentieren halte ich für Schwachsinn. Die Evolutionspsychologie wurde in so vielen Dingen mit einem einfachen Satz schon widerlegt. Kann sein, dass wir vom Affen abstammen, aber trotzdem fressen wir uns nicht mehr gegenseitig die Flöhe aus dem Fell und haben uns auch sonst (und vor allem in der Geschlechterforschung) „gut“ weiterentwickelt.

    Ich(!) glaube, dass man vor allem deswegen fremdgeht, weil man glaubt, dass man es vielleicht(! – das ist das Problem) besser haben kann. Ansprüche steigen ins Unermessliche: Man(n) will ein dürres Model, das hübsch ist, lustig, Fussball gerne schaut, auch mal rülpst und über seine Fürze lacht. Hingegen sitzt er immernoch als toller Kerl mit seiner Bierwampe dran und seinem Drei-Tage-Bart und zetert darüber, dass seine Alte sich keine Mühe mehr gibt.

    Ich bin bisher eher in der Position der Fremdgeherin und der Geschlechtersoziologin, deswegen kann ich nur dazu auch nur sagen: Wenn man einen klaren Blick für die Dinge hat, dann weiß man, was man will und was man verdient und hat es „nicht nötig“ fremdzugehen. Wer wirklich liebt, geht nicht fremd.

  13. rachel Says:

    danke c., besser hätte ich es nicht zusammenfassen können.

  14. Uwe Says:

    selbst wenn man die traumfrau vor sich sitzen hat, die über die – oh mann, was für ein typisches frauenklischee – eigenen fürze lacht, selbst dann würde ein mann, wenn er wirklich auf sich selbst hören würde, es mit der nächstbesten treiben. na klar, das ist schwarz-weiss. und gabiunddemherrnseidank kommt es nicht so weit, weil wir ja „gesunden menschenverstand“ haben. der mensch/mann ist sich dessen bewusst. deshalb geht er (meistens) auch nicht fremd. aber die frage war: „warum gehen männer fremd?“. und die antwort heisst: natur! basta, psychologie hin oder her. die heutige gesellschaft sagt: klaro, machste nich, hast doch ne geile frau. aber diese gesellschaft kann einen kreuzweise, wenn man abends mit den jungs ums kiez zieht :o)

    bin ich froh, dass ich keine jungs habe, mit denen ich losziehe…

    @c.: „Die Evolutionspsychologie wurde in so vielen Dingen mit einem einfachen Satz schon widerlegt“.
    welcher satz war das? oder besser: welche _frau_ hat ihn formuliert?

  15. Oli Says:

    Wo beginnt fremdgehen? Schon die Definition ist sehr subjektiv. Für mich beginnt das bereits bei dem von Dir im Artikel beschriebenen Verhalten: Männer (genau wie Frauen), die ihre(n) Partner(in) verleugnen oder ihre Beziehung schlecht reden, um sich Chancen offen zu halten, gehen bereits fremd.

    Das erinnert mich an „Harry und Sally“. Während Harry die Meinung vertritt, Männer und Frauen könnten nie miteinander befreundet sein, weil immer der Gedanke an Sex zwischen ihnen stünde, hält Sally das sehr wohl für möglich. Das Hollywood-Ende gibt Harry in der gedachten Fortsetzung wohl Recht.

    Interessant finde ich Deine Differenzierung: ein Seitensprung ist nicht so schlimm wie eine Affäre. Der Mechanismus dahinter ist aber schon vergleichbar, oder? Womit erklärst Du Dir sonst den Seitensprung? Die Stimmung des Augenblicks, die Hormone, der Alkohol – oder doch das Kriseln in der Partnerschaft? All das ist auch der Grundstein für eine Affäre. Zugegeben: in der Affäre findet der Seitensprung eine Steigerung. Aber auch die „Problemaussprache“ nach dem Seitensprung macht diesen nicht ungeschehen oder weniger verletzend. Um der Hoffnung auf eine glückliche Zeit nach der Aussprache willen, verzeiht der Betrogene vielleicht. Die Botschaft des Betrugs wird sein Unbewusstes niemals vergessen: Du warst mir (in dem Moment) nicht wichtig genug, um mein Bedürfnis Dir zuliebe zu unterdrücken.

    Wie weit man in einer Partnerschaft bei Vertretern des anderen Geschlechts gehen darf, bleibt immer eine Frage individueller Vereinbarung. Frisch verliebt wäre es eine gute Idee, über die gegenseitigen Vorstellungen zu sprechen. Meist werden die Grenzen in dieser Phase nicht festgelegt. Später wird das nicht einfacher und oft finden solche Gespräche dann erst als „Problemaussprache“ statt.

    Es gibt Paare, die leben in einer offenen Beziehung und fühlen sich wohl damit und darin. Allerdings verändern sich empfundene Freiräume und Grenzen im Zeitverlauf mit dem Erlebten – genau wie sich Gefühle verändern können. Selbst wer sehr offen kommuniziert wird kaum verhindern, dass der eine irgendwann seine eigene Einstellung nicht mehr vertritt – aus Angst, den anderen sonst ganz zu verlieren.

    Eine weniger offensive Form der partnerschaftlichen Freiheit könnte eine intensive Freundschaft von Jungs und Mädels „erlauben“, bei der Sex explizit außen vor bleibt. Das führt wieder zu dem „Harry-und-Sally-Gedanken“ zurück.

    Warum gehen Männer (und Frauen) fremd?

    Mangelndes Selbstwertgefühl begründet meiner Auffassung nach, neben all den bereits angesprochenen Motiven, den Seitensprung und die sich daraus möglicherweise entwickelnde Affäre. Wer den Partner zur „Aufwertung“ der eigenen Persönlichkeit „benötigt“ wird sich erstens ganz ohne Partner wertlos fühlen und zweitens bewusst oder unbewusst immer auf der Suche nach einem „Upgrade“ sein.

    Der Gedanke, das Gras auf der anderen Seite des Zaunes sei grüner, liefert in vielen Fällen die geistige Grundhaltung, die bei passender Gelegenheit den Seitensprung folgen lässt.

    Gibt es eine Lösung?

    Sicher nicht in Form eines Patentrezeptes. Aber es gibt einige positive Umstände, die eine dauerhafte glückliche Partnerschaft wahrscheinlicher machen:

    – sein Selbstwertgefühl nicht vom Partner oder dem Bestehen einer Partnerschaft abhängig machen (gilt für Männer wie für Frauen)
    – das Bewusstsein, dass jeder Mensch seine Schwächen hat: ich selbst, mein(e) Partner(in), und auch jeder potenzielle Partner. Ein neuer Partner (letzte Konsequenz des Fremdgehens, insbesondere im Gefühl sich zu „verbessern“) hat in der Regel lediglich andere aber nicht weniger Schwächen.
    – das Bewusstsein, dass ein Partner nicht alle Facetten des Beziehungs-Bedürfnisses „befriedigen“ kann (Kumpels-, Mädelsabende etc.)
    – sich klar über Grenzen verständigen – und das ist ein lebenslanger Prozess, weil alles Erlebte Einfluss auf die Einstellung zu Freiraum und Grenze hat
    -eine bewusste Entscheidung für den Partner und die Partnerschaft treffen und sich des „Preises“ bewusst sein (Verzicht)
    – dem Partner/der Partnerin immer und immer wieder auf’s Neue mit mindestens der gleichen Offenheit, Neugier, dem gleichen Interesse begegnen, wie jedem potenziellen „Kandidaten“ – wenn dazu all die verbindenden, vertrauten,liebevollen Erlebnisse mit dem Partner auf die Waagschale gelegt werden, gewinnt die bestehende Partnerschaft.
    – lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende – oder mit Deinen Worten: „wenn das passiert, gehe ich. und vorher rede ich.“

  16. Oliver Says:

    Uwe, das würde aber heissen, dass wir Männer uns seit dem Affen nicht weiterentwickelt haben. Dem möchte ich widersprechen. Ein bisschen wenigstens 🙂

  17. rachel Says:

    @Oliver: Danke. das gibt Raum zur Hoffnung. 😉

    @Uwe: Wann genau bist du zu diesem Macker geworden? Nur mal zur Erinnerung: Auch Frauen stammen vom Affen ab und sind in der Lage, sich zu beherrschen.

    @Oli:
    1. Ich differenziere nicht zwischen Seitensprung und Affäre, ich könnte beides nicht verzeihen. Mein damaliger Freund hat von meinem Ausrutscher nichts erfahren, er war mir aber Zeichen genug, um dann das Gespräch zu suchen.

    2. „Wie weit man in einer Partnerschaft bei Vertretern des anderen Geschlechts gehen darf, bleibt immer eine Frage individueller Vereinbarung. Frisch verliebt wäre es eine gute Idee, über die gegenseitigen Vorstellungen zu sprechen.“ Was aber, wenn schon in dieser Phase keine Ehrlichkeit besteht? Wenn die Beziehung mit einer Lüge beginnt und auf einem Lügengerüst aufgebaut ist, weil einer von beiden eigentlich gebunden ist?

  18. monettenom Says:

    Verhaltenspsychologisch gibt es keinen Unterschied zwischen Männer und Frauen. Das Verhalten hängt nicht vom Geschlecht, sondern von der Rolle, in der man steckt und leitet sich aus den Erfahrungen ab, die man früher gemacht hat. Ich halte solche Diskussionen für diskriminierend und einseitig.

    Der wichtigste Schritt zur gleichberechtigten Existenz von Mann und Frau ist Verständnis, Rücksichtnahme und Einfühlungsvermögen und nicht solche Vorurteils- und klischeeüberladenen Hetzschriften.

  19. Oliver Says:

    Wollte ich auch noch anmerken, aber ich hatte den Beitrag von C. noch nicht gelesen.

    Dieses generelle „Männer sind dickbäuchig, rülpsen mit ihrem Dreitagebart“ und wollen Models… vielleicht verkehrst Du grundsätzlich einfach nur mit den verkehrten Männern. Solche Typen sind selbst mir ein Gräuel (hab’s nachgeschlagen, schreibt man jetzt so…).

    Und die lieben Frauen, glaubt’s mir, sind nicht immer nur diese liebevollen & zurückhaltenden Wesen, für die sie hier dargestellt werden.

  20. hühnerschreck Says:

    in der aktuellen sz wissen ist ein spannender artikel über das menschgemachte modell monogamie drin. sehr interessant – vor allem auch, weil einige immer wieder gern zitierte besipiele aus dem tierreich für monogamie bis ans lebensende (schwäne, irgendwelche prärie-wühlmaus-wasweißichfürviecher) ad acta gelegt werden: auch die gehen fremd. diverse gen-untersuchungen bestätigen, dass auch in den allem anschein nach monogamen paaren (sowohl im tier- als auch im menschenreich) ein nicht unerheblicher prozentsatz der nachkommen seitensprungergebnisse sind.
    natürlich werden in der sz wissen auch ein paar erklärungsmodelle gleich mitgeliefert. modelle, wohlgemerkt. es wird jedoch auch darauf hingewiesen, dass sich der homo _sapiens sapiens_ in den vergangenen jahrhunderten doch auch mental so ein klitzewinzbisschen weiterentwickelt hat.
    alles auf die hormone zu schieben greift hier zu kurz, weil wir eben nicht als einzeltiere durch den urwald schwingen und uns nur in der paarungszeit mal kurz mittig zusammenstecken … gruppenleben rules, baby! und in den gruppen gibt es soziale interaktionen, die über oxytocin, testosteron und co. hinausgehen. da sind wir dann (übrigens auch bei den bonobos) eben doch wieder bei sicherheit, versorgtwerden, status und so weiter. beim viehzeug wie auch beim menschzeug.

    soviel zur wissenschaft, jetzt nochmal kurz zum eigenen erleben: ich kann aus eigener erfahrung definitiv sagen, dass meine seitensprünge auch nicht besser waren als die vorher-partner. nur neuer. auslöser war meistens partnerschaftsfrust, gepaart (no pun intended) mit hormonfasching. und das ergebnis der hüpferei war _immer_ jede menge herzeleid.
    erst in einer ohnehin sehr … nun, sagen wir mal, turbulenten beziehung, in der vieles im argen lag habe ich kapiert, dass nur dem redenden menschen geholfen werden kann. die konsequenz war eine (filmreife) trennung.
    danach war ich einige zeit solist mit klaren ansagen und konnte mir über diverses klar werden. dazu gehörte, diese versteckspielereien andlich dranzugeben – vielleicht ein schritt in richtung erwachsenwerden (und weg vom mental-bonobo …).
    heute lebe ich in einer stabilen monogamen, aber nicht monotonen beziehung, mein partner und ich reden miteinander, wir lassen uns viele freiheiten (getrennt weggehen, auch mal getrennt urlaub machen, jeweils eigene interessen usw.) – und siehe da, es funktioniert auch so …

    fazit: auch in einer partnerschaft kann nur den redenden menschen geholfen werden.

    meine 0.02 ct zum thema. und nun back 2 work.

  21. Oli Says:

    @rachel: zu 1. Du sagst am Ende Deines Artikels: „warum sind so viele männer so erbärmliche feiglinge? warum lügt mann lieber,…“ Wer im Glashaus sitzt… Auch wenn Du in Konsequenz das Gespräch gesucht hast, liegt die gleiche Handlung zugrunde, die Du hier anprangerst. Dein damaliger Freund hatte nicht die Gelegenheit, auf das Geschehene zu reagieren – das aus Deinem Seitensprung resultierende Gespräch wurde also unter ungleichen Bedingungen geführt. Einige Kommentare, besonders der von @monettenom (…Vorurteils- und klischeeüberladenen Hetzschriften…) zeigen, dass eine solche Wortwahl die Kommunikation auf der Beziehungsebene belasten kann. Aus meinem ersten Kommentar kannst Du zwischen den Zeilen lesen, dass ich mich nicht angegriffen fühle und deshalb auf der Inhaltsebene reagiert habe. Wo Körpersprache, Mimik, Gestik, Tonalität fehlen, bleibt zur Interpretation nur das „nackte“ Wort. Was liest Du selbst aus Deinen Worten, wenn Du Dir den Artikel nochmal vornimmst? Was kommt in Deiner (möglichst objektiven) Interpretation auf der Beziehungsebene „mann“ gegenüber heraus?

    Zu 2. Auch hier können wir trefflich aneinander vorbei diskutieren. Es ist eine Definitionsfrage. Für mich handelt es sich bei der von Dir beschriebenen Situation nicht um eine Partnerschaft, sondern um eine unbalancierte zwischenmenschliche Beziehung, die mangels Offenheit und sicherlich auch beiderseitiger Liebe gar nicht das Potenzial zu einer liebevollen, vertrauens- und respektvollen Partnerschaft hat.
    Hier führt @monettenom mit „Einfühlungsvermögen“ einen wichtigen Aspekt ein: Die Fähigkeit und der Wille, sich in die Welt des Partners einzufühlen – jeden Tag auf’s Neue – ist für mich eine unabdingbare Voraussetzung für eine langfristig erfüllte Partnerschaft.

    „Was aber, wenn … die Beziehung mit einer Lüge beginnt und auf einem Lügengerüst aufgebaut ist, weil einer von beiden eigentlich gebunden ist?“ Sofern hier (bittere) eigene Erfahrung mitschwingt, hilft der Gedanke und das Wissen, dass der Unehrliche mit seinem Verhalten nur für sich spricht – das sagt nichts über Dich (oder Deinen Wert) aus. Da draußen gibt es garantiert den Mann, der Dich so liebt wie Du bist, der bereit ist, sich ebenso in Deine Welt einzufühlen, wie Du es in seine tun wirst. Und dann werdet Ihr Euch gemeinsam das schönste und leckerste Stück vom Kuchen des Lebens sichern (hier spricht wieder der echte Freund von Lebensmitteln 🙂 ).

  22. rachel Says:

    @Oli: sicher ist die wortwahl provokant, das sollte sie auch sein. und ich toleriere jede meinung dazu, auch wenn ich sie vielleicht nicht akzeptiere. @Hühnerschreck hat es schon gesagt: nur den redenden kann geholfen werden und aus meinem erfahrungsschatz kann ich nur konstatieren, dass männer sehr oft nicht reden, sondern lieber „handeln“. ich kann nicht beurteilen, wie viele frauen das auch tun, denn ich kenne kaum frauen, die sich so verhalten haben wie viele männer in meiner umgebung. VR hat schon gesagt, dass männer konfliktscheuer sind und das kann ich nur bestätigen.
    sicher hatte mein ex da nicht die gleiche grundlage wie ich, aber zu diesem zeitpunkt war ich innerlich sehr weit entfernt von ihm und das TROTZ vieler diskussionen. er trank zuviel, das war der grund der misere.
    ich finde es sehr interessant, wie viele männer hier so argumentieren, wie ich es auch für normal halten würde, nur sind meine erfahrungen andere.
    und es ist teilweise meine eigene erfahrung und teilweise ein aktueller fall aus meinem engsten freundeskreis. meine letzte beziehung begann mit mir als halbfast-affäre, nur hat er wenigstens mit seiner freundin schluss gemacht, bevor es bei uns ernst wurde. aber sie endete auch so. leider war er bei mir nicht so mutig, sondern ließ es knapp vier monate parallel laufen. bei 500 km distanz nicht schwer. erfahren habe ich es erst nach unserer trennung, scheibchenweise.
    achja, und danke für den zuspruch. ich geb ja die hoffnung nicht auf… 😉

  23. Oli Says:

    @rachel Das ist sowas wie ein Naturgesetz:
    Wer sich beim neuen Arbeitgeber über seine bisherigen beschwert, wird sich beim nächsten wieder über den letzten beschweren
    und wer seine letzte Freundin für Dich verlassen hat, wird Dich für seine nächste verlassen.

    Also nie, nie, niemals was mit einem Verbandelten anfangen, wenn eine echte Partnerschaft daraus werden soll. 😉

  24. rachel Says:

    habs zu spät erfahren. aber dann auf klärung bestanden. und diese bekommen. meine nachfolgerin war da offenbar nicht so konsequent oder wusste es nicht.

  25. C. Says:

    @Uwe: Evolutionspsychologie…? Von wem? Naja, du argumentierst doch damit, ich denke also, von einem Mann 😉

  26. marvin Says:

    Ich bin ein Mann warum stellen sich hier die Frauen als unschulds Lämmer dar, zuerst möchte ich sagen es gehören immer zwei dazu wenn etwas in die schief Lage gerät.
    Beide müssen immer wieder jeden Tag an Ihrer Liebe und am Sexleben (gehört auch dazu)arbeiten. ich wollte unser gemeinsames eigenes ( Nest )Heim fertig machen, meine Exverlobte wollte in den Urlaub nichts ahnend machte ich den Vorschlag das Sie alleine in den Urlaub fliegt, eine Woche später als ich Sie am Flughafen abholte bemerkte ich, etwas stimmt nicht, dann meinte Sie das Sie jeden Tag im Urlauber von einem Torero beritten (gevögelt) wurde und sich dagegen nicht wehren konnte, und es tut Ihr leid , ich konnte nur noch sagen das Sie ihre persönlichen Sachen packen und aus meinem Haus und Leben verschwinden soll.
    Irgendwann lernte ich eine nette Frau kennen schick, stets gepflegt ein paar Jahre später ich war stolz und glücklich, danach Jogginghose ungepflegt , kein Kino,-Theater,-Freundebesuch mehr. Nach ein paar Jahren Tochter die nicht einmal von mir war, auch das Sexleben gehört dazu mit etwas glück 4 mal im Jahr oder alle 2 Jahre 1x mal Irgendwann sagt jeder Mann, soll ich ins Bordell gehen oder mir eine Freundin zulegen.
    Auch ihr Frauen tragt dazu bei und betrügt die Männer, in der Hoffnung dass er es nicht merkt, nicht immer alles über einen Kamm scheren schaut mal die Statistik im Internet wie oft Frauen den Männern die Hörner aufsetzen. soviel dazu Vertrauen, Partner / Eheversprechen. Ich bin bedient und geheilt lieber keine Verpflichtung mehr eingehen.
    Aber jetzt nicht sagen das sind Ausnahme

  27. rachel Says:

    lieber marvin, natürlich sind das nicht nur ausnahmen.

    im gegenteil, das, was du beschreibst, ist sehr typisch und auch wiederum ein grund zum fremdgehen. was ich immer wieder sage ist: redet miteinander. damit haben naturgemäß männer größere probleme als frauen.

    wenn du in einer beziehung steckst, in der das sexualleben so offensichtlich schiefliegt (4x im jahr) – fragst du nach den gründen? viele männer tun das nicht und gehen dann eben ins bordell oder legen sich eine affäre zu. ich werde nie verstehen, warum man(n oder auch frau) in einer beziehung bleibt, die nicht glücklich ist und solche symptome zeigt. auch kinder sind für mich kein argument in einem solchen fall.

    wir haben nur ein leben, das ist begrenzt, warum also dieses mit solchen beziehungen und der damit einhergehenden sprachlosigkeit und unehrlichkeit verbringen?

  28. marvin Says:

    Pauschal wird gesagt Männer sind Schweine und betrügen Ihre Frauen.
    Ich möchte nicht das ein falschen Eindruck entsteht, es gibt genügend Männer die es auch schamlos ausnutzen, zu 99 % wissen es die Frauen ob Sie einen Verheirateten Mann als Liebhaber haben.
    Somit sollte jede wissen, auf was sie/er einlässt,es braucht niemand sagen er hat es nicht gewusst. Manchmal ist auch die anständige Ehefrau die dumme, die Menschen sind so.
    Zum Reden gehören auch immer zwei, entweder hat sie gerade die Periode oder Migräne, oder das Abendessen wird kalt, oder die Männer kommen zu spät von der Arbeit nachhause.
    Das Leben ist kurz, die Unehrlichkeit ist als normal anzusehen laut Statistik im Internet, von Frauen und Männer, wer kann besser seinen Seitensprung dem Partner vortäuschen.
    Toleranz, Akzeptanz erwarten Frauen und Männer, aber kommt einmal der Mann ist das sofort ein No Go.
    Und Erschreckender weise beklagen sich dann überwiegend Frauen das Sie keinen anständigen Kerl mehr bekommen.. Jeder ist für sich selbst verantwortlich was er macht und tut.

  29. rachel Says:

    niemand sagt, dass irgendjemand anders als jeder selbst für sein leben verantwortlich ist.

    und wie gesagt: reden hilft. jemand, mit dem man nicht reden kann, egal ob männlich oder weiblich, sollte man dann zurücklassen. immer noch besser als fremdgehen.

    natürlich gehören dazu zwei, es ist nie nur einer, der an einer schieflage schuld ist. die entscheidung, diese schieflage nicht zu klären, sondern lieber außerhalb der beziehung „spaß“ zu haben, trifft ebenfalls jeder für sich allein. und diese finde ich falsch. wo kommunikation nicht möglich ist, ist beziehung nicht möglich.

  30. Marvin Says:

    Einige wollen gerne wissen warum Männer Fremd gehen, viele Frauen lassen sich nach einiger Zeit in der Partnerschaft einfach gehen, das will kein Mann, er braucht keine vorzeige Frau / Model Sie muss auch nicht super gestylt sein,er will nur diese Frau.
    Meistens ist es das Jagdverhalten, die Beute einfangen, Bestätigung holen beim guten Sex, Sie liegt da er hört Ihren keuchenden Atem jetzt hat er diese Frau erobert sowie die Macht.
    Voraussetzungen nichts vortäuschen der Mann merkt es, genauso wenig sollte die Frau versuchen die Macht zu er greifen, (Sie kann einiges selbst steuern und lösen ohne das er es bemerkt.).
    Am Anfang jeder Beziehung hat doch jeder die Hemmungen beim Sex abgelegt, ob im Auto, im Fahrstuhl, auf der große Wiese, oder am Frühstücktisch bevor er gleich zur Uni gehen muss, noch ein schnelles ONS usw.
    Mit den Jahren legt sich alles wo ist der Reiz der Frau geblieben, guten Beruf, eigenes Haus, Familie usw., es wird eintönig, immer und immer wieder, ab ins Bettchen und los geht’s stets die gleiche Nummer, irgendwann fragt sich jeder war’s das.
    Jetzt kommt der Zeitpunkt wo Männer das Abenteuer die Bestätigung und den Kick sucht.
    Was eingeschlafen ist muss erst wieder ganz behutsam wach gerüttelt werden, dein Mann wird keinen Pornofilm anschauen und nicht mehr Fremdgehen, weil er wieder eine
    “ neu“ selbst bewusste attraktive Frau hat.
    Frauen werden sagen wir sind doch keine Tiere, es geht doch wie immer nur um Sex, bei den Männer.
    a) Frauen sind keine Tiere Sie haben die eigentliche Macht über Männer, was ist wichtig einen Partner fürs leben die Natürlichkeit du willst mit deinem Partner alt werden usw. „Sorry“ das fehlt viele Frauen können mit dem Geld besser umgehen.
    b) Zum Sex: du als Frau wirfst dich in Schale mit allen drum und dran, und gehst in die Disco was suchst du dort ,du willst erobert werden einen Partner finden und Sex haben.
    Wo liegt das Problem mit deinem Ehepartner das auszuleben

  31. Marvin Says:

    viele wollen gerne wissen warum Männer Fremd gehen, viele Frauen lassen sich nach einiger Zeit in der Partnerschaft einfach gehen, das will kein Mann, er braucht keine vorzeige Frau / Model Sie muss auch nicht super gestylt sein,er will nur diese Frau.
    Meistens ist es das Jagdverhalten, die Beute einfangen, Bestätigung holen beim guten Sex, Sie liegt da er hört Ihren keuchenden Atem jetzt hat er diese Frau erobert sowie die Macht.
    Voraussetzungen nichts vortäuschen der Mann merkt es, genauso wenig sollte die Frau versuchen die Macht zu er greifen, (Sie kann einiges selbst steuern und lösen ohne das er es bemerkt.).
    Am Anfang jeder Beziehung hat doch jeder die Hemmungen beim Sex abgelegt, ob im Auto, im Fahrstuhl, auf der große Wiese, oder am Frühstücktisch bevor er gleich zur Uni gehen muss, noch ein schnelles ONS usw.
    Mit den Jahren legt sich alles wo ist der Reiz der Frau geblieben, guten Beruf, eigenes Haus, Familie usw., es wird eintönig, immer und immer wieder, ab ins Bettchen und los geht’s stets die gleiche Nummer, irgendwann fragt sich jeder war’s das.
    Jetzt kommt der Zeitpunkt wo Männer das Abenteuer die Bestätigung und den Kick sucht.
    Was eingeschlafen ist muss erst wieder ganz behutsam wach gerüttelt werden, dein Mann wird keinen Pornofilm anschauen und nicht mehr Fremdgehen, weil er wieder eine
    “ neu“ selbst bewusste attraktive Frau hat.
    Frauen werden sagen wir sind doch keine Tiere, es geht doch wie immer nur um Sex, bei den Männer.
    a) Frauen sind keine Tiere Sie haben die eigentliche Macht über Männer, was ist wichtig einen Partner fürs leben die Natürlichkeit du willst mit deinem Partner alt werden usw. „Sorry“ das fehlt viele Frauen können mit dem Geld besser umgehen.
    b) Zum Sex: du als Frau wirfst dich in Schale mit allen drum und dran, und gehst in die Disco was suchst du dort ,du willst erobert werden einen Partner finden und Sex haben.
    Wo liegt das Problem mit deinem Ehepartner das auszuleben

  32. rachel Says:

    marvin, es war nicht die rede von offensichtlich brüchigen partnerschaften, in denen ein teil sich extrem gehen lässt. und selbst wenn das passieren sollte, läge es an dem anderen part, dieses problem anzusprechen.
    dass männer immer merken, wenn frauen ihnen etwas vortäuschen, gerade im bett, muss ich aus eigener erfahrung verneinen. die meisten männer können einen gespielten orgasmus nicht von einem echten unterscheiden. und warum sollte in diesem bereich nicht auch die frau einmal die macht übernehmen? weiter unten sagst du es doch selbst: „Frauen sind keine Tiere Sie haben die eigentliche Macht über Männer“ – heißt das dann, dass männer tiere sind? 😉

    dafür, dass es im ehelichen bzw. partnerschaftlichen bett nicht langweilig wird, sind BEIDE verantwortlich. sollte einer sich beginnen zu langweilen, kann er das ansprechen oder einfach eine neue idee ausprobieren. mehr als nicht klappen kann es ja nicht.

    was ich in der disco suche oder nicht, ist nicht deine sache. nur soviel: wenn ich einen partner habe, dann suche ich gar nichts außer mein auf tanz und freunde beschränktes vergnügen. alles andere bleibt meinem partner vorbehalten.

    reden, reden, reden, marvin. das ist es. du wirst dich wundern, wie viel man mit reden bei frauen erreichen kann. und wenn du mit (d)einer frau das nicht kannst, ist sie vielleicht nicht die richtige für dich. allerdings, wenn ich an deinen vorherigen kommentar denke („Zum Reden gehören auch immer zwei, entweder hat sie gerade die Periode oder Migräne, oder das Abendessen wird kalt, oder die Männer kommen zu spät von der Arbeit nachhause.“) scheint es mir so, als hättest du diese idee mit dem reden aufgegeben.

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