so will ich euch denn auch nicht enttäuschen und euch von meinem wochenende berichten. rachel war nämlich kulturell unterwegs.
am freitag war ich auf einladung mit zwei freunden in der homebaselounge in kreuzberg. gefeiert wurde die premiere des filmes “schönhauser allee” der produktionsfirma platyn. die party war….nunja….vorsichtig ausgedrückt…mäßig. der raum war voller leute, die sich unglaublich wichtig und/oder voll künstlerisch vorkamen, die musik war ein gespinst des djs, der als einziger wirklich spaß hatte. die homebaselounge selbst ist auch eher mau, hat aber wenigstens eine raucherecke innen. fotos habe ich nicht gemacht, ich wollte euch nicht langweilen.
also zogen wir weiter, in “unseren” club:

am samstag, also gestern, waren wir dann auf einer vernissage. ich gebe dieser veranstaltung diesen namen, weil er so ziemlich am unpassendsten für das ist, was wir da besucht haben.
geladen hatte ein mexikanischer künstler zur eröffnung seiner fotoausstellung. der ausstellungsraum war so voll, dass man die bilder gar nicht sehen konnte und die scheiben von innen ähnlich beschlagen wie im “nightwash”-waschsalon in der guten alten zeit, als dies noch nicht im gloria stattfand… es ist schon unglaublich, wie viele menschen in zwei winzige räume passen können… :

linke miniraumseite

und rechts auch noch ne band

rachel mit patriotischem bier

türkisches dampfbad? nein, vernissage!
besser, als mit diesen bildern kann man aber das klima dort auch nicht beschreiben…

Februar 17th, 2009 at 13:37
So ist das mit der Kunst, Rachel. Mal steht sie selbst im Vordergrund, mal ist auch das Event selbst recht künstlich/abstrakt. Aber wenn man drüber nachdenkt ist das Ziel doch meist schon erreicht.
Februar 20th, 2009 at 19:32
liebe rachel, wie durch ein zufall war auch ich bei dieser filmpremiere. Zu verdanken hatte ich dies einer guten freundin. die stimmung war genau so toll wie du sie beschrieben hast, weshalb ich nah dran war, meiner freundin die freundschaft zu kündigen. Ich war noch nie wichtig und werde es nie sein. Weshalb ich nicht so ganz dahin passte. Aber da ich immer versuche das gute zu sehen, dachte ich mir, ich kann wenigstens sagen: ich war dabei! Was ich am montag auf der arbeit auch gleich tat. „ich war am freitag auf einer berlinale premierefeier; ich stand auf der liste“ mmh – zwei gesichter schauen mich an, fragend: Was ist berlinale? premierenfeier? liste? so ist das wenn man in der uckermark (brandenburg) mit uckermärkern arbeitet. kläglicher versuch kläglich gescheitert …
meiner freundin habe ich übrigens noch am gleichen abend verziehen: sie nahm mich mit in einen club, der meiner laune immer gut tut – und die nacht endete mit einem schwarz-zu-blau-morgen
PS: „dein“ club kommt mir so bekannt vor. haben wir uns da schon mal gesehen?
Februar 20th, 2009 at 20:36
könnte schon sein….