beziehungskiller: pause

hach, kinder ich genieße es. es geht mir besser und meine welt dreht sich nicht mehr nur um mich. darum habe ich auch wieder einen kopf dafür, mich mit anderen dingen zu beschäftigen. und darum dachte ich mir: warum nicht mit den beziehungskillern weiter machen?

was versetzt einer beziehung oft den todesstoß? ein kleiner satz, der leicht dahin gesagt ist, aber so viel bedeutet: „ich glaube, ich brauche ein pause von uns.“ seien wir ehrlich zu uns: wenn dieser satz fällt, ist meist schon hopfen und malz verloren. derjenige, der ihn ausspricht, hat sich innerlich bereits mit einem leben ohne den anderen auseinander gesetzt oder noch schlimmer, sich bereits nach alternativen umgesehen. dabei ist es völlig egal, ob der mann oder die frau die pause sucht.

natürlich kann eine temporär limitierte pause auch eine wohltat für eine beziehung sein, doch wenn auf die pause keine ehrliche aussprache zu den gründen folgt, wird sie das ende einläuten. vielleicht nicht heute oder morgen, aber übermorgen ganz bestimmt. und damit sind wir wieder beim hauptproblem vieler beziehungen: die ehrliche und offene kommunikation. frauen denken oft, männer könnten gedanken lesen und zeichen so interpretieren, wie sie es den ganzen tag tun, männer wollen oft einfach streit vermeiden und sagen darum nichts. so schweben die dinge unausgesprochen über den köpfen, keiner ist so richtig glücklich und keiner spricht darüber.

darum: wenn ihr das gefühl habt, ihr könnt den/die andere/n nicht mehr ertragen, redet offen über das, was euch stört. das tut weh, vielleicht gibt es auch tränen, aber es ist immer noch besser, als ewig zu schweigen oder eine vielleicht jahrelange beziehung zu beenden aus den falschen gründen.

und bei euch so?

p.s.: ich bin übrigens immer noch single! 😀

One Response

  1. Monika Says:

    Meine letzte Beziehung dauerte 8 Jahre. Ich kenne das, wenn man Streit hat oder sich unglücklich fühlt, denkt er MUSS doch verstehen, was ich damit sagen will. Schlussendlich war es für mich sehr unbefriedigend.Ich habe geschmollt, er war genervt. Ich habe das erkannt und für mich beschlossen, das dieses Verhalten absolut nicht zielführend ist. Seit diesem Tag habe spreche ich alle Themen die mich bewegen direkt an. Keine Erwartungen mehr, dass Mann mich auch so versteht. Keine Dramen, kein Schmollen. Klar aussprechen was mich bewegt, was ich erwarte, was ich akzeptiere was ich mir wünsche. Mein damaliger Partner war verwirrt und wußte nicht, wie er mit mir umgehen soll. Ich hatte mich einfach weiterentwickelt. Nicht mehr und nicht weniger. Jahre später ist die Beziehung gescheitert. Es war uns schon ein halbes Jahr vorher bewußt, dass etwas im Argen liegt. Ich habe offen ausgesprochen was mich unglücklich macht. Nachdem wir die Beziehung beendet hatten, führen wir noch ein „Abschiedsgespräch“. Er erzählte von Themen die für ihn ausschlaggebend waren, die er so nie angesprochen hatte. Teilweise waren seine Argument fast schon lächerlich für mich. Ich dachte bei mir, dieses Verhalten entspricht doch dem Klischee einer Frau?

    Von Beziehungspausen halte ich gar nichts. Entweder ich bin in Beziehung oder ich bin Single. Wenn Mann sich nicht für mich entscheiden kann, dann gebe ich ihn frei.

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