kinder, kinder…

hiermit warne ich ausdrücklich vor: wer kinder liebt und eigene haben will, sollte diesen artikel NICHT lesen. jeder hat seine eigene meinung zu diesem thema, ich habe meine und die gefällt vielen nicht. darum die warnung. nicht, dass es zu missverständnissen kommt.

ich mag kinder nicht, ja es gibt kinder, die hasse ich. ich finde kinder laut und nervig. immer soll man verständnis für die „kleinen“ haben, schließlich sind es doch kinder! seit meinem 15. lebensjahr (spätestens!) steht für mich fest: ich will keine kinder. und so ziemlich genauso lange höre ich von damals erwachsenen, heute älteren mit einem wissenden, ungläubigen und mildem lächeln: „das kommt noch.“ nur warum das so sein sollte und vor allem welchen grund ich haben sollte, mich zwingend zu reproduzieren, kann mir keiner sagen.

da gibt es diesen ewigen spruch von der biologischen uhr, die irgendwann anfangen würde zu ticken. also entweder ist mein uhrwerk aus ddr-zeiten inzwischen kaputt oder ich bin unnormal. auf die bemerkung jedenfalls reagiere ich in der regel mit der erwiderung: „stimmt, manchmal höre ich es ticken. und dann sehe ich mich um und es ist der wecker auf dem nachttisch.“

„aber wenn du mal alt bist, dann ist keiner da, der für dich sorgt.“ und wozu gibt es altersheime? aus meiner eigenen familie weiß ich: wenn meine omma mich nicht hätte, wäre sie ganz allein. ihre kinder kümmern sich einen sch… na ihr wisst schon um sie. ist also auch kein argument.

„aber es ist so schön, zu sehen, wie sie sich entwickeln.“ betonung auf „wickeln“ wahrscheinlich. eins der größten probleme an kindern ist, dass sie in den ersten drei jahren weder ihre verdauung noch ihre kommunikation unter kontrolle haben. solange sie nicht reden können, heulen/brüllen sie, wenn sie was stört. ich bin ganz schlecht im orakeln und ungeduldig dazu. durchfall finde ich schon bei tieren (und mit denen bin ich aufgewachsen) grenzwertig und kotze – sorry, da mach ich daneben. wenn sie dann reden können, tun sie es meist weit oberhalb der zimmerlautstärke. warum müssen kinder immer so schreien?

warum sollte es mein einziger sinn im leben sein, kinder in die welt zu setzen? und dann am besten gleich noch mit der arbeit aufzuhören? ich kenne frauen, die sind total intelligent, fachlich super, mit denen konnte man sich über gott und die welt unterhalten. und dann bekamen sie kinder. und von da an drehte sich jedes gespräch spätestens nach 15 minuten um windeln, spielzeug und verdauungsprodukte der lieben kleinen. um ach so niedliche zwischenfälle wie damals, als klein-junior die hundekacke gefressen hat oder sich einen regenwurm ins maul stopfte. sooo süüüß! das sind geschichten, die mich nicht interessieren. im gegenteil, ich will von sowas nicht mal wissen! und seit es die wartner-werbung gibt, weiß ich, dass kinder gern warzen haben. igitt!

natürlich gibt es auch kinder, die ich mag. die sind aber sehr ausgesucht. meine nichte bespielsweise vergöttere ich. inzwischen ist sie aber auch 13 und man konnte sich schon sehr früh richtig mit ihr unterhalten. ihren mittleren bruder konnte ich noch nie wirklich leiden (und der kleine fux weiß das auch!), weil er unglaublich laut und (sorry esther!) verzogen ist. er war halt jahrelang der kleine prinz im mittelpunkt und so benimmt er sich auch. er lügt, was das zeug hält, erzählt geschichten, nur um im mittelpunkt zu stehen. schon als kleinkind war er unglaublich manipulativ. und nun hat er einen jüngeren bruder und der prinzenstatus ist passé. der kleinste wiederum ist zum niederknien. kann aber auch daran liegen, dass er mich im gegensatz zu seinem lauten bruder beim ersten besuch mit einem strahlenden lächeln statt mit kotzen begrüßt hat.

sicher ist das verhalten von kindern auch und vor allem werk der eltern und sicher hätte ich die möglichkeit, es anders und besser zu machen. das ist jedoch mit einer unglaublichen verantwortung, viel disziplin und viel arbeit verbunden. wenn meine katze mir auf die nerven geht, mach ich die tür hinter mir zu. wenn (m)ein kind mich nervt, kann ich das nicht einfach machen. meine katze kann ich übers wochenende allein lassen, kann nachts ausgehen und sie macht auch nicht gleich terror, wenn sie nach einer cuba libre-reichen nacht nicht sofort futter bekommt. mit einem kind geht das nicht mehr so einfach. da muss man sich überlegen, wer das kind nehmen könnte und in den urlaub muss man es mitnehmen. was natürlich voraussetzt, dass man überhaupt noch weggehen will, wenn man jeden tag zu nachtschlafener zeit von kindergebrüll geweckt wird und sich das über den tag fortsetzt.

mit anderen worten: keine kinder zu wollen ist reiner egoismus. und den gönne ich mir. denn nur, weil ich einen uterus habe, weil er serienmäßig bei frauen mitgeliefert wird, muss ich ihn ja nicht benutzen.

und bei euch so?

update: was mir noch eingefallen ist, weil ich jetzt in anderen blogs ein wenig geschmökert habe:

mich kotzt diese „ein kind zu haben ist das allertollste, das kannst DU gar nicht beurteilen“-mentalität maximal an. sich aufgrund dieser mentalität selbst auf einen sockel zu stellen, der es einem erlaubt, auf andere herabzusehen, ist absolut daneben. es kotzt mich genauso an, wenn sich mütter in einem fast leeren straßencafé neben mich als eindeutige raucherin setzen und bei jeder zigarette (draußen, wohlgemerkt!) demonstrativ husten. und ich finde es weder schön noch sehenswert, wenn mutti sich im café/restaurant/bus entblößt, um das kind zu stillen. wenn baby durst hat, muss ich mit dem stillen nicht bis ins café warten, dann mach ich das zuhause! ich puhle meinem hund, wenn er krank ist auch nicht an seinen furunkeln rum oder füttere ihn dort.

wer kinder haben will, soll sie bekommen. und dass kinder im rudel laut sind, lauter sogar noch als allein, ist normal. auf spielplätzen/in kitas/in schulen/sonstigen kinderorten habe ich damit auch kein problem. da muss ich ja nicht hin. aber rücksicht in der öffentlichkeit einfordern und dann selbst keine aufbringen wollen, ist schlicht daneben. ich finde es nicht lustig, wenn ein mir fremdes kind in der bahn das gesamte abteil zusammenschreit oder mir rhythmisch mit dem schuh gegen das schienbein haut und dabei rotzfrech grinst. ich antworte dann mit „mach das noch einmal und ich trete zurück.“ und das mache ich auch. natürlich nicht so, dass der lütte danach einen notarzt braucht. da sind die eltern gefordert. punktum. und ich froh, dass es nicht meine rotzgöre ist, die da gerade fremde menschen belästigt.

es ist wie mit der religion: was ich toll finde, muss ich nicht jedem aufzwingen, nur weil ich meine, dass es gut für ihn ist und die erfüllung seines lebens darstellen könnte.

24 Responses

  1. AndUli Says:

    ich kann dir nicht in allem recht geben, aber teilweise kann ich dich verstehen. wir sind hier eine patchwork-family und wenn „der kurze“ immer mal wieder bei papa ist, verstehen wir das auch als puren luxus. nur ganz ohne kinder auf der welt, würde es diese auch nicht mehr lange geben … aber es muss ja nicht jede den serienmäßig gelieferten uterus nutzen 😉
    tweetige Grüße
    AndUli

  2. Steffi Says:

    Ich lach mich weg 😀 – super geschrieben und ich kann deine Argumente total gut nach vollziehen.

    Ich will trotzdem Kinder 🙂

  3. Jekylla Says:

    Sie sprechen mir aus der Seele. Ich wusste es auch schon früh und habe meine Meinung nie geändert. Patenkinder aka Leihkinder gehen gut, Spaß haben, abgeben, Ruhe is.

    Und mein Pferd ist kein Kinderersatz, weil man nichts ersetzen kann, was man ohnehin nie wollte. Und er wohnt nicht zu Hause, ein weiteres Plus.

    Komischerweise mögen Kinder mich. Das finde ich gruselig.

  4. rachel Says:

    DAS habe ich vergessen zu schreiben. kinder lieben mich. sie bleiben auf der straße stehen und schmachten mich an. absolut spooky!

  5. Miki Says:

    Ich hab bis 18 getrötet „Kinder? Never! Nich mit mir!“
    Und dann hab ich an der medizinischen Fachschule im Fach „Frauenheilkunde“ gelernt, dass eine Frau nur max. 24 h im Monat fruchtbar ist. Das hat mich leichtsinnig gemacht. Rumms.
    Da ich den beteiligten Mann geliebt habe und wir eh heiraten wollten (8.8.88) war es keine Frage mehr; außerdem war das ja nicht irgendein Balg, DAS war ja (von Anfang an) mein Felix. Ich mag nämlich auch keine Kinder.
    Ein witziges Phänomen war, ich bin mit den Kindern seiner Altersklasse immer gut klargekommen, aber sobald er die Altersstufen genommen hat, mochte ich die jüngeren wieder nicht mehr.
    Und den Trubel um die Gören mag ich auch nicht.
    Ich hab das so meine eigenen Ansicheten: Man wächst mit seinen Aufgaben. Kinder sind Schicksal. Kinder sind auch Menschen.
    Naja, jedenfalls liebe ich mein Kind. Er ist übrigens inzwischen 21.Ich war aber immer egoistisch genug auch für mich Spass zu organisieren. Und er war in harten Zeiten meine Triebfeder, Trennung, Schulden, Arbeitssuche… etc.
    Noch was komisches (fast wie mit Katzen?): Kinder mögen mich. Weil ich sie in Ruhe lasse. Nicht mit „dutti, dutti, baby, baby…-Gebrabbel und körperlichen Übergriffen (ei,ei,tätschel…) nerve.
    Ich bleibe halt normal, gebe keine komischen Geräusche beim Anblick von Babys von mir.
    Man muss nicht „kinderlieb“ sein,um selbst Mutter zu sein. Und so manche kinderliebe Tante fühlt sich für die betroffenen Kinder schrecklich an.
    Ich mag keine „fremden“ Kinder.
    Oder vielmehr deren Eltern,die nicht in der lage sind, Grenzen zu setzen (und konsequent deren Überschreitung zu verhindern!).
    Nein, ich mag keine Kinder, will mich aber auch mit ihren ungeschönten Worten und Blicken nicht aussetzen, bin auch ein wenig hilflos…
    Und als ich die aktuell anstehende Reise gebucht habe, war mein Kriterium „kein Kinderclub und so’n Mist“. (Es gibt sogar Hotels, das ist das Mindestalter 18! Wow!)
    Es sind nicht alle Menschen schlecht. Es sind nicht alle Kinder laut und nervig.
    Und eigene Kinder sind noch mal ganz was anderes.
    (Meine Experimentierfreude ist aber auch begrenzt, so dass ich mich beizeiten für eine radikale Verhütungsmethode entschieden habe. Nun könnte man denken…naja, nu isse ja 40…stimmt, nicht mehr mein Thema, aber was soll ich sagen, eine Kollegin bekommt bald (künstlich gezeugte)Zwillinge.. mit 40…DAS FINDE ICH SCHLIMM.
    Und noch was; die Hormone sind fies: von meinem Liebsten hätte ich gern 7 Kinder (gefühlsmäßig). 🙂 Und wenn wir jünger wären…
    Lass dir nicht reinreden, aber sei nicht so theorethisch, alles kann, nichts muss, den rest macht die Liebe und das Schicksal….

    (Dein Kommentarfeld ist recht klein…ich habe keine Lust, noch mal die Rechtschreibung zu kontrollieren, wer Fehler findet, darf sie behalten 😉

    Liebe Grüße

  6. rachel Says:

    @Miki: ich schließe nicht radikal aus, dass sich meine meinung irgendwann in ca 1000 jahren mal eventuell ändern könnte, vielleicht. aber kinder sind schicksal? näh, das ist ein schicksal, das ich in der hand habe, jeden morgen mit der pillenpackung, seit ich 13 bin. 😀

  7. Ute Says:

    Tröste Dich: Ich habe selber zwei Mini-Menschen in die Welt gesetzt, aber auch ich bin weit davon entfernt, alle ihre Artgenossen zu mögen. *g*

    => http://bit.ly/A6p81

  8. C. Says:

    …ist nur die Frage, ob das wirklich reiner Egoismus ist. Das glaube ich Dir nämlich irgendwie nicht.

  9. Flo Says:

    –>> http://bit.ly/G0TVO 😉

  10. hühnerschreck Says:

    kurz und bündig: full ack. den artikel hätte ich genau so schreiben können. genau so. inkl. dem zeitpunkt, ab dem ich wusste, keine kinder haben zu wollen.
    (ah doch, eine ausnahme: kinder lieben mich nicht sofort. und darüber bin ich, zugegebenermaßen, recht froh ;o) )

  11. Frau Schaaf Says:

    Spitzenmäßig, ich hab mich weggeschmissen – vor allem aber bin ich absolut Deiner Meinung – der Artikel könnte also ebenso von mir sein. Den muss ich gleich mal verlinken. 🙂

  12. Frau Schaaf Says:

    Wenn ich darf, natürlich. Habe die ersten Sätze zitiert, als Appetithäppchen, sozusagen, mit Link auf den ganzen Artikel – falls Du das nicht möchtest, bitte kurz Bescheid geben. 🙂

  13. Chutzpe Says:

    Ich kann nur nicken – bin mittlerweile 39 und der grösste Bohei um das Wie und Warum etc. ist vorbei – was bin ich froh.

  14. rachel Says:

    @Frau Schaaf: natürlich darfst du. 🙂

  15. Frau Margritli Says:

    Hallo Rachel,

    ein sehr schöner Beitrag, ich bin da ähnlicher Meinung. Kinder sind was wunderbares – wenn’s nicht meine eigenen sind und wenn ich nicht gezwungen bin, Zeit und Nähe mit ihnen zu teilen. 😉

    Konnte es nicht lassen und habe meinen Senf zum Thema auch gleich mal formuliert.

    Viele Grüße,
    Margritli

  16. Nili Says:

    … einfach nur zu köstlich geschrieben!

    Naja, und: kleine Kinder, kleine Sorgen. Große Kinder, große Sorgen. Ergo keine Kinder, keine Sorgen!

    Meine Erfahrung aus den letzten Jahren Patchwork-Beziehung. Nun ist’s vorbei, und es geht mir irgendwie auch besser. Obwohl ich mir natürlich immer noch etwas Gedanken mache …

    Und natürlich habe ich die beiden trotz Trennung und auch wenn’s nicht die eigenen sind, sehr lieb und immer werde für sie da sein …

  17. Mrs. Karibale Says:

    Herrlich dein Artikel! Du sprichst mir aus der Seele. Ich mag Kinder nicht – sie lieben mich hingegen. Ich schließe nicht aus, dass ich irgendwann Kinder haben werde. Aber im Moment will ich keine – Punkt – auch wenn mich viele damit nerve (diese verdammte biologische Uhr – ich würde sie am liebsten diesen Leuten ins Gesicht schmeißen *G*)

  18. Tasmanian Says:

    Du sprichst auch mir aus der Seele. Kinder? Da leg ich mir lieber nen Hund zu.

  19. Rockhound Says:

    Ich kann alles nur unterschreiben. Ich wurde leider auch serienmässig mit einem Uterus ausgestattet und will den nicht gebrauchen.

    Andererseits habe ich immer das Gefühl, wenn ich ein Kerl wäre, hätte ich auch ein paar Kinder.
    Aber auch nur, wenn ich mich um sie nicht gross kümmern müsste.

  20. Anskuu Says:

    ich finde eure meinungen wirklich extrem krass.
    da braucht man sich doch nicht wundern, dass die kinder heutzutage so sind, wenn es nur noch menschen gibt, die kinder hassen anstatt ihnen mit liebe zu begegnen.
    ich habe selbst keine kinder, aber wenn ich das schon lese krieg ich echt zu viel.
    kinder sind auch menschen und auch ihr wart mal kinder, das solltet ihr nicht vergessen.
    hätten eure eltern damals so abfällig über kinder gesprochen, dann gäbs euch heute gar nicht.
    kinder sind und bleiben unsere zukunft und IHR seid vorbild, ob ihrs nun wollt oder nicht.

  21. rachel Says:

    @Anskuu: genau darum stand die warnung am anfang des artikels. ehrlich gesagt war auch ich überrascht darüber, wie viele frauen so denken wie ich, andererseits ist das UNSERE meinung. punktum. es ist ja nicht so, dass wir menschen mit kindern auf der straße anpöbeln oder ihnen absichtlich etwas antun. aber die entscheidung darüber, ob jemand kinder haben will oder nicht, ob jemand kinder mag oder nicht, liegt bei jedem selbst. so lange mit dieser meinung und entscheidung kein anderer zu schaden kommt, ist das doch völlig in ordnung.
    was du allerdings machst, ist pauschalieren und das ist eben falsch. nicht jeder hier hasst kinder und wenn du die kommentare gründlich gelesen hast, wirst du sehen, dass auch mütter hier kommentiert haben.

  22. Frau_Engels_Mami Says:

    Hallo liebe Rachel,

    wie heißt es so schön?

    „Jedem Tierchen sein Plaisirchen“ 😉

    Ich finde es grundsätzlich immer richtig, seine Sichtweisen und Standpunkte zu vertreten – genau so, wie Du es getan hast.
    Das erfordert Mut und ist unbequem … aber, wer will schon immer bequem sein? 😉

    Es ist einfach nur ätzend und überdies ziemlich anstrengend, wenn das Umfeld versucht, Dir diesbezüglich ein schlechtes Gewissen einzureden. Prima, dass Du Dich mit den o.a. Argumenten zur Wehr setzt!

    Selbstredend, dass Du damit nicht unbedingt immer auf positive Resonanz stößt. Zumal Du damit gleichzeitig die „natürliche Bestimmung der Frau“ in Frage stellst … holla, was, für ein Begriff!, und, nebenbei bemerkt, eh ein alter Zopf.

    Du hast Dich, aus einer inneren Überzeugung heraus, gegen eigene Kinder entschieden und das ist gut so. Wie entsetzlich wäre es, wenn Du -nur, um den o.a. Begriff zu bedienen- Kinder gebären würdest, ohne konsequent hinter Deiner Entscheidung zu stehen. Davon hätten weder Du, noch die Kinder etwas; im Gegenteil!

    Ich betrachte die Entscheidungen über die unterschiedlichen Lebensplanungen der Mitmenschen nach dem „Leben-und-leben-lassen-Prinzip“. Dabei steht für mich die Toleranz an erster Stelle.
    Trotz alledem – interessant wäre es für Dich sicherlich, genauer zu hinterfragen, welche Hintergründe Deine abwehrenden Gefühle haben. Alles und jede/r hat seine Geschichte. So verhält es sich natürlich auch bei Dir.
    Manchmal gelingt es, diese Gefühle intensiver zu beleuchten, um sich selbst besser auf die Spur zu kommen und es würde Dir bestimmt helfen, wenn Du genau da ansetzt. 😉

    Alles Liebe,
    fühl‘ Dich gedrückt von Jessis Mami

  23. rachel Says:

    @liebe jessi’s mami, danke für diesen kommentar. besonders von müttern sind mir solche kommentare sehr wichtig. aber viel schöner ist das „du“, was DU mir jetzt angeboten hast und das ich gern annehme. 😀

  24. die wilde gans Says:

    Wie kommt es eigentlich daß das Thema Überbevölkerung der Erde nirgends auftaucht?
    Ich empfinde es als egoistisch, wenn jemand unbedingt sein eigenes Kind haben will.
    Wird hier wirklich noch an die Zukunft und das Glück der Kinder gedacht?
    Wenn die Erde bald zu voll und zerstört ist um für alle Kinder Platz zu bieten?
    Ich habe mich auch bewußt entschieden keine Kinder zu haben, sie sind anstrengend , halten mich von meiner eigenen Entwicklung ab, kosten eine Menge Geld und Zeit und es gibt eindeutig genug ,wenn nicht schon zu viele Menschen auf der Welt.

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