wer schön sein will muss leiden?

so etwa einmal im jahr überkomt mich die idee, ich müsste mich doch mal weiblicher geben. nicht, dass ich rumlaufen würde wie ein bauarbeiter, aber ich bin halt eher so der praktische typ.

ich habe ziemlich lange haare. das wissen die meisten nicht, weil ich sie fast ausschließlich zusammengerödelt am hinterkopf trage. ich schminke mich kaum bis nie. ich bevorzuge flache, bequeme schuhe und hosen.

aber ab und zu gibt es diesen stachel, der mir sagt: komm rachel, machen wir uns richtig schick und verkleiden uns mal als mädchen. das geht dann so:

ich lasse mir die fingernägel wachsen. und lackiere sie. ich lackiere meine fußnägel. ich rasiere mir die beine frisch. ich lege make-up auf. ich ziehe mir hübsche wäsche und ein kleidchen an. ich lasse meine wallemähne wallen. ich ziehe hochhackige schuhe an. und verlasse das haus.

nehmen wir an, draußen ist ein lauschiger, warmer sommerabend. ein brise weht angenehm durch die berliner straßen.

frisch geschminkt mit make-up, puder, lidschatten und nur drei versuchen, die mascara wangenfleckfrei auf die wimpern zu zaubern, verlässt eine wohlduftende rachel im kleidchen mit hohen pumps und mit wallender haarpracht das haus. ca 100 meter hinter der haustür weht ihr der wind ins haar und selbiges ins gesicht. alle versuche, die mähne mittels hintersohrschieben und ähnlichem zu bändigen, scheitern. erste striemen ziehen sich durchs frische make-up. die schwüle luft lässt sie unter dem make-up zerfließen. selbiges glänzt innerhalb weniger minuten trotz puder wie eine frische speckschwarte.

die wärme erzeugt unter dem kleid innerhalb kürzester zeit ein tropisches klima, das seinesgleichen sucht. ungefähr 300 meter hinter ihrer haustür wünscht sich rachel dringend eine thigh gap. der string klemmt in der kimme, als wollte er dort ein weltimperium eröffnen und nie wieder weggehen. beim ersten hastigen umsteigen in u- oder s-bahn bemerkt rachel, dass (mindestens) einer der pumps scheuert oder schubbert oder drückt. sie weiß auch, welche fußwege heute noch vor ihr liegen. und selbst wenn diese eher kurz sein sollten, wird es mindestens für eine blase wenn nicht sogar für eine aufgescheuerte blase reichen.

während der fahrt fällt rachel auf, dass beim beinerasieren wieder haare stehengeblieben sind. das kleid rutscht ständig und der bh kneift. immerhin bekommen die inneren obeschenkel während der fahrt im sitzen pause, wobei das klima unterm kleid nicht besser wird, weil man als frau ja eher selten drei sitzplätze beansprucht, weil man die beine weit spreizt, wie es manche männlichen exemplare gern tun. dank der langen krallen tippt sie mehrfach die falsche app auf dem smartphone an und kann kaum texten.

unter den offenen haaren schwitzt rachel wie ein wombat bei der liebesjagd und verflucht sich für die hammeridee, sie doch heute mal offen zu tragen und extra kein haargummi mitzunehmen, um nicht in versuchung zu geraten, sie beim ersten schweißausbruch wieder zusammenzubinden. am treffpunkt angekommen sieht rachel etwas derangiert aus und verabschiedet sich direkt nach einer kurzen begrüßung auf die toilette.

im spiegel sieht sie ein glänzendes gesicht mit pandaaugen von der verschmierten mascara, deutlich sichtbare krähenfüße dank verkrustetem make-up. der nacken fühlt sich an, als würde dort eine feuerameisenkolonie eine wilde party feiern. am rechten fuß ist eine blase aufgegangen und wird den rest des abends die hölle auf erden sein, denn als nichttussi hat rachel natürlich kein erste-hilfe-kit in ihrer riesenhandtasche, weil rachel als nichttussi auch keine riesenhandtasche sondern nur eine tasche für handy, zigaretten, portemonnaie und fahrschein hat. mit toilettenpapier werden kleinere restaurationsarbeiten im gesicht vorgenommen, denn notfall-make-up passt auch nicht in die kleine, praktische tasche. dann geht rachel an die bar und bestellt cuba libre.

irgendwann kommt sie nach hause. mit viel cuba libre im blut und müde fällt sie in ihr bett. am nächsten morgen kommt sie ins bad und fragt sich beiläufig, wer der panda in ihrem spiegel ist.

jaja, eine frau sein ist super. wozu das ganze gerödel?

und bei euch so?

eure rachel (die sich jetzt erstmal die krallen schneidet und den nagellack entfernt.)

 

for old lang syne
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silvester. ich fühle mich wie miranda in dem clip. allerdings ohne eine carrie.

„2014 ist das jahr des pferdes. ich bin ein pferd. das wird mein jahr!“ sagte ich am 1.1.2014. 365 tage später weiß ich es besser.

vielleicht fällt das alles aber auch nur in die kategorie „alles gute ist nie beisammen“. wenn ich schon einen job habe mit zauberhaften kollegen und spannenden aufgaben, wäre es nun wirklich zuviel verlangt, auch noch soziale kontakte oder gar amouröse ambitionen bedient zu bekommen. oder ruhe vorm finanzamt. oder überhaupt einfach mal wieder einen einzigen unbeschwerten tag ohne ständige sorgen um dies und das und rennereien wegen diesem und jenem.

also weine ich jetzt ein bisschen, putze mir dann die nase, stehe wieder auf, rücke mein krönchen zurecht und klopfe mir den staub von den knien. klebe mir comicpflaster auf die schürfwunden an den knien und auf dem herzchen und dann gehe ich raus in diesen letzten abend dieses jahres, um das neue trotz allem optimistisch zu begrüßen. es kann ja nichts für das alte und hat eine chance verdient. ich gebe ihm 14 tage dafür.

euch allen wünsche ich das, was ich mir selbst auch wünsche, denn wir alle haben das verdient: liebe, zuversicht, glück, gesundheit, aufmerksamkeit, dass es jemanden gibt, der euch großartig findet und das auch zeigt und ein bisschen steter ruhiger fluss statt immer nur wildwasser.

wir sehen uns nächstes jahr.

eure rachel <3

das sonntagsphänomen

kennen Sie das sonntagsphänomen?

es äußert sich folgendermaßen: egal, ob Sie am samstag abend unterwegs waren oder nicht, ob Sie den sonntag mit aktivität verbracht haben oder nur rumgesumpft: Sie sind total erschlagen. sonntage sind sumpftage (Sie haben vermutlich keine kinder). und Sie sumpfen und sumpfen…bis ungefähr eine stunde vor dem zeitpunkt, an dem Sie ins bett gehen sollten. und dann setzt der „hammy auf energydrink-effekt“ ein.

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Sie sind also wach wie ein eichhörnchen auf energy drink. selbst wenn Sie es im noch akzeptablen zeitfenster ins bett und in den schlaf schaffen, wachen Sie zwischen 23 und 1 uhr  auf und sind… WACH!

ich kenne dieses phänomen schon sehr lange. es hat nichts mit meinem job zu tun, denn ich hatte das auch zu zeiten,  wo der montag ereignislos werden würde. ich mag meinen job sehr und finde ins büro gehen alles andere als widerlich. und trotzdem schlafe ich von sonntag auf montag immer (!!!) schlecht.

kennen Sie das auch? können Sie das erklären? dann jetzt bitte!

bestandsaufnahmenrant

hmmm…wie fang ich es an? am besten so:

„ich kann gar nicht verstehen, warum jemand wie du noch single ist.“

hätte ich jedesmal, wenn dieser satz fiel, einen euro dafür bekommen, wäre ich heute reich.

es war nie so, dass ich einen plan für mein leben gehabt hätte à la: mit 35 biste verheiratet und hast 2 kinder, haus, hund. im gegenteil. sehr lange vertrat ich vehement den standpunkt, dass ich niemals heiraten oder gar kinder haben werde. immer wieder wurde mir gesagt: „hihi, ja, eines tages, da kommt die biologische uhr!“ und ich sagte immer: „ja, manchmal hör ichs ticken, ist aber nur der wecker aufm nachttisch.“. und damit war die sache durch. wird sich schon irgendwie alles regeln, dachte ich.

wenn ich heute zurückschaue, war ich den größeren teil meines lebens single. selten gewählt. aber lange auch nicht als tragisch empfunden. mit anfang 20 hatte ich eine beziehung, die drei jahre ging und dann endete, weil die vorstellungen eines mannes anfang 30 von denen einer frau anfang 20 doch abweichen. wenn dann noch 500 km entfernung dazu kommen, wirds schwierig. so ging die ganze sache also recht unrühmlich zu ende, mit dolle herzaua. seis drum. lange her.

ich studierte fertig, zog nach berlin. ich war 28, seit fünf jahren single und mit meinem singledasein okay, wenn auch nicht 100% zufrieden. ich war immerhin in der geilsten stadt der welt! ist sie immer noch, wenn auch entromantisiert. denn: was sich in greifswald, einer stadt mit massivem frauenüberschuss, andeutete, wurde in berlin perfektioniert. martin „gotti“ gottschild hat es sinngemäß mal in die worte gefasst: „in berlin muss sich niemand binden, weil an der nächsten ecke der nächste steht, der sich auch nicht binden will.“ in einer der großen tageszeitungen (ich weiß wirklich nicht mehr, welche es war, sonst würde ich sie verlinken) las ich vor nicht allzu langer zeit den satz: „berlin ist die stadt der singles, die es bleiben wollen.“ das ist natürlich quatsch. denn 1.) gibt es ja auch in berlin menschen, die sich finden und zusammen bleiben und 2.) gibt es auch hier natürlich menschen, die single sein nach einer weile einfach doof finden.

und damit komm ich wieder zu mir. ist ja auch mein blog. hihi. ich lebte also so vor mich hin. ging feiern, traf männer und…stellte schnell fest: egal, ob du mit ihnen direkt was anfängst oder nicht: sie melden sich nicht mehr. okay. dann also partys. hört man ja immer wieder, dass sich leute auf partys treffen. von denen gab es in meiner berliner zeit nur leider wenige, die nicht von mir initiiert wurden. also auch nix. und wie ich so immer länger in berlin lebte und immer länger single war und je mehr freunde sich fest banden und familien gründeten und je mehr es mich frustrierte, traf ich immer mehr männer, die sich genau in zwei kategorien fassen lassen: die einen suchen jemanden, der ihnen den weg zeigt. sie sind eher unsicher, vor allem emotional und antworten auf fragen wie „worauf hast du denn lust?“ oder „welchen film wollen wir denn gucken?“ grundsätzlich mit „mir egal, sag du!“. das ist auf die dauer recht anstrengend, denn auch wenn diese männer einer frau gern die welt zu füßen legen würden, muss man ihnen als frau erstmal sagen, wo der weg dahin ist. und dann kann man ihn auch allein gehen.

die andere kategorie ist jedoch nicht wirklich angenehmer. das sind die „du, ich such eigentlich grad nichts festes, aber eine affäre/offene beziehung/ich hab ne offene beziehung“-typen. und das binden sie dir auch direkt auf die nase. beim ersten gespräch. egal, ob das kennenlernen spontan in ner kneipe stattfindet oder sonstwie. und ich denke dann immer nur: „jo. schön. tmi. weißte, früher hat man sich nochmal aufn kaffee getroffen oder abends und dann nochmal und nochmal und geguckt, ob was geht, aber das ist mit dieser aussage ja auch mal einfach makulatur.“ zumal „ich such grad nix festes“ ja eigentlich auch nur bedeutet „ficken wär schon geil, aber für mehr reichts dann auch nicht“. offenbar ist heute die größte bedrohung, sich binden zu „müssen“, ja es wird von vornherein als zwang empfunden, eine beziehung einzugehen. als wäre man dann am andreaskreuz im keller angekettet und auf die gnade der frau angewiesen, was essen und ab und zu mal rumlaufen angeht. „beziehung“ ist heute offensichtlich das worst case scenario.

so langsam komme ich an einen punkt in meinem leben, an dem ich feststelle: es regelt sich eben nicht irgendwie. was nicht daran liegt, dass ich nicht will, sondern daran, dass „bindung“ und „verbindlichkeit“ heutzutage offenbar schimpfwörter sind. oder ganz doll böse, gefährlich und um jeden preis zu vermeiden. ich komme an einen punkt in meinem leben, an dem ich feststelle, dass ich auch nicht aktiv etwas dagegen tun kann oder mich dafür oder dagegen entscheiden, weil ich die chance dazu gar nicht bekomme. man trifft sich, redet, der abend verläuft angenehm – und plötzlich kommt aus dem nichts „du, aber was festes will ich nicht“. anfangs fragte ich mich noch, ob ich jetzt sooo verzweifelt gewirkt habe, dass ihm das zu betonen so wichtig war. oder ob ich so wirke, als ob ich in der handtasche direkt die hand- und fußfesseln mit mir herumtrage, um ihn anzubinden und nie wieder wegzulassen. kurz: ich fragte mich, ob ich irgendwas falsch gemacht habe. und stellte fest: ja, ich bin nicht ganz einfach, nicht schlicht und leicht zu durchschauen, aber so prinzipiell finde ich mich schon sehr okay so. und ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass ich einem mann jemals in den ersten beiden stunden ungefragt auf die nase gebunden hätte, dass ich gedenke, ihn in sechs monaten heiraten und danach direkt mit der familienplanung beginnen zu wollen. was ja das gegenstück zu den informationen wäre, die mir ungefragt erteilt werden.

ich habe auch schon den einen oder anderen mann getroffen, der bass erstaunt war, dass ich nicht sofort einen hysterischen tobsuchtsanfall bekam, wenn er mit seinen jungs um die häuser wollte. der seine vermeidungs- und „ich sag besser nix und ruf auch nicht an“-strategie fuhr, weil er mit einem solchen rechnete und dann verwundert feststellte, dass bei mir bescheidsagen einfach ausgereicht hätte. weil ich das ganz normal finde. und der, wenn er das feststellte, mich ganz schnell abschoss. bzw. in die freunde-schublade steckte. was aufs gleiche rauskommt. denn seltsamerweise stehen männer auf dieses gezicke. auch, wenn sie immer sagen, dass das ja ach so anstrengend ist.

liebe männer (und auch frauen): es gibt wundervolle frauen (und auch männer) da draußen. die meisten haben weder vor, euch einzusperren noch euch anzuketten. wie wäre es, wenn ihr es einfach mal ausprobiert? mal nen drink und dann noch nen kaffee und dem ganzen die möglichkeit gebt, sich zu etwas zu entwickeln, bei dem man mutmaßen kann, ob es mehr als ein paar treffen werden könnten? statt sofort abzublocken und eure freiheit zu propagieren? jeder/m frau/mann von vornherein zu unterstellen, dass sie/er ja euch nur festketten will, vor allem ab einem bestimmten alter? und ja, ich weiß, ich habe geschlechtsgenossinnen, deren einziges ziel ist, geheiratet zu werden, aber die sind zum glück ja immer seltener. gerade wir so mit mitte 30 und älter sind natürlich nicht ohne macken und altlasten. ihr nicht, wir nicht. wir haben alle scheiße erlebt, unsere herzen haben narben und wir haben alle angst, dass noch mehr davon dazu kommen. aber es deswegen ganz lassen?

ganz ehrlich, liebe berliner männer: ich mag euch. aber langsam frustriert ihr mich, weil ihr mich (und viele andere bezaubernde frauen) unter generalverdacht stellt.

ärger im paradies

„du, sage mal, karl-heinz, ich hab hier ne beschwerde vorliegen. von einer … rachel lindenbaum…wer isn für die zuständig?“

„na der kevin-justin.“

„die nulpe? na kein wunder…“

„wieso? was reklamiert sie denn?“

„oktober 2012 bis september 2013.“

„oha.“

„sag mal, karl-heinz, bis oktober 2012 war doch da noch ne fachkraft auf der stelle?“

„ja, aber der war zu teuer. fachkraft halt. da ham wir dann den praktikanten kevin-justin eingestellt. und den nach nem halben jahr für lau zum trainee erklärt. auf 400-wolken-basis.“

„400 wolken bekommt der? seit nem halben jahr? wo wohnt der denn, dasser nicht aufmuckt?“

„der hat wohl ein kleines wg-zimmer in wolkenkuckucksheim. aber er meinte, er würde sehr gern für 400 wolken arbeiten, wegen der referenz.“

„hmm. hmmm. naja, aber fakt ist, dass die lindenbaum jetzt so richtig sauer ist. was ist denn da schiefgelaufen?“

„naja. der kevin-justin hat der wohl ein paarmal richtig hoffnungen gemacht, die er dann nicht einhalten konnte. unsichere projekte, jobabsagen etc.. du weißt ja, die fixen das nie, die billigarbeiter. die sind froh, wenn sie überhaupt was vorweisen können abends. wegen der statistik. damit sie ihren job behalten. ich mein, guck mal raus, da stehen 130 andere, die für null wolken arbeiten würden.“

„und das ist jetzt deine erklärung oder wie? warum sitzt denn der fachmann da nicht mehr?“

„na wir haben doch die neue kaffee-espresso-mega-superduper-maschine gekauft und alle mit diesen birnenrechnern ausgestattet und das büro hier in den elfenbeinturm verlegt. irgendwo müssen wir sparen.“

„am kunden? die lindenbaum sitzt gerade heulend in ihrer wohnung!“

„nee, am personal…aber…hmmm…stimmt…dann irgendwie ja auch am kunden.“

„so karl-heinz. jetzt passe ma uff. der kevin-justin wird jetzt zur kopier- und datenbank-fachkraft ausgebildet. für volles gehalt. und für die rachel lindenbaum bist du ab heute zuständig und besorgst ihr einen vernünftigen job und eine perspektive!“

„aber chef…“

„nix aber! los gehts! glaubst du, ich hab lust, die irgendwann zusammenzukratzen und aufzubauen und das dem chef zu erklären? also. los jetzt!“

„na gut….“

 

 

p.s.: sollte sich jemand angesprochen fühlen (auch, wenn er nicht karl-heinz heißt) möge er sich gern bei mir melden: rachel[ät]rachellindenbaum.de)

 

belly off 3 – FINALE!!!

es ist vollbracht. 12 harte wochen liegen hinter mir.

12 wochen weight watchers, viel sport, oft verzicht – aber eben auch gewichtsverlust.

vorweg: das ziel für diese woche war eigentlich, die 6 kg voll zu machen. dafür habe ich außer freitag jeden tag sport gemacht:

dienstag 60 minuten zumba

mittwoch 110 minuten schwimmen

donnerstag 60 minuten zumba

samstag 90 minuten schwimmen

sonntag 150 minuten durchn tierpark latschen

montag 90 minuten schwimmen

macht summa summarum 71 aktivitätspunkte. allerdings habe ich die auch bis auf 10 alle verbraucht – mit sünden.

nunja. sei es wie es sei:

endergebnis des belly off 3 2013 sind:

75,5 kg

das sind 5,5 kg weniger als beim start und wie ich finde, sehr okay.

 

wobei mein persönlicher belly off eigentlich letztes jahr um diese zeit begann. damals arbeitete ich bei ebay. dort gibt es ein firmeneigenes fitnessstudio, das passenderweise just gerade wiedereröffnet wurde. was auch immer damals los war – trotz 3 mal die woche sport und bewusster ernährung wollte das fett mich damals nicht verlassen.

ich lasse euch mit der folgenden galerie mal allein. nur soviel: es liegen gut 10 kg zwischen den bildern am anfang und denen am ende von heute. das den „du musst nur„-leuten…

und ja, es gibt noch einiges zu tun. mein ziel sind 70 kg, mein traum wären 67 kg. trotzdem bin ich echt stolz auf mich. und ich werde weitermachen, sicher auch hier. vielleicht findet sich ja eine runde, die ebenfalls weiter „öffentlich“ bellyoffen mag.

aber heute ist finale und zur feier des tages heißt es zum ersten mal seit 3 monaten: pizza bestellen! und ausnahmsweise heute mal nicht „sport frei“, sondern sportfrei.

und bei euch so,

MC Winkel | Natascha | Marco | Hauptstadtkind | Antje | Anni | Dirk |

Mathis | Dirk |Ilovechaos |Starkilla | Lomomo | Stefan | Mary |

Rap’n’Blues | Kaal | Zeitzeugin |Sabbelkasten | Tyler | Katsuya-Fairy |

Matzel | Flyerzwomille | Dr. Sheldon Harper |Redhead | Rebecca |

Lieblingsmensch | ShadowNille | Steffi | San | Michelle |

ChliiTierChnübler | hyperrus | Björn | LennyUndKarl | Uli |

Buckelhart | Sabrina |Hucki | Gelrueb | Frau K | Jan???

belly off 3 – woche 6

… oder: ich glaub, es hackt!

zumindest gewichtstechnisch. nix. niente. nada. trotz einmal schwimmen und zweimal zumba nix. trotz ziemlich strikter einhaltung des WW-plans nix.

frust.

um mich trotzdem weiter zu motivieren, hier mal vergleichsbilder. immer mit dem gleichen shirt, damit man es besser vergleichen kann.

immer noch dabei:

MC Winkel | Natascha | Marco | Hauptstadtkind | Antje | Anni | Dirk |

Mathis | Dirk |Ilovechaos |Starkilla | Lomomo | Stefan | Mary |

Rap’n’Blues | Kaal | Zeitzeugin |Sabbelkasten | Tyler | Katsuya-Fairy |

Matzel | Flyerzwomille | Dr. Sheldon Harper |Redhead | Rebecca |

Lieblingsmensch | ShadowNille | Steffi | San | Michelle |

ChliiTierChnübler | hyperrus | Björn | LennyUndKarl | Uli |

Buckelhart | Sabrina |Hucki | Gelrueb | Frau K | Jan |

belly off 3 – woche 3

…oder: mühsam ernährt sich das eichhörnchen von den früchten des waldes.

status nach drei wochen: ich wäre gern mal wieder so richtig vollgefressen. einmal nur.

die rezepte von weight watchers sind wirklich lecker, aber die portionsgrößen sind eher für supermodels im sommer als für normalmenschen im winter. beispiel gefällig? kartoffelsuppe, soll vier portionen ergeben. kartoffeln für den ganzen topf: 500 g. hmpf.

aber es gibt ja den sattmachertag. an dem man bestimmte, gekennzeichnete lebensmittel bis zum umfallen fressen darf. und den mach ich heute. und haue mir vollkornbrot mit magerquark und salat bis zum abwinken rein. und was es da sonst noch so gibt. ich finde was. nomnomnom.

immerhin bringt die plackerei was:

aktuelles gewicht

78 kg

also: 3 wochen, 3 kilos.

das mit dem sport ist bisher immer noch unbefriedigend. wegen workload kam ich in der letzten woche wieder nicht dazu, mir die geplante 25er-karte fürs schwimmbad zu holen und endlich anzufangen. dafür hab ich meine wii, die seit jahren ungenutzt rumlag und immer nur von a nach b geräumt wurde, erstmals angeschlossen und gleich mal knapp zwei stunden lang alles ausprobiert. tischtennis, tennis, schwertkampf, frisbee, bowling… muskelkater.

damit das gleich in die richtigen bahnen kommt, hab ich mir wii fit plus und zumba bestellt. tschakka. wenn rachel nicht zum sport kommt, muss der sport eben zu rachel kommen.

und bei euch so?

 

weiterhin dabei:

MC Winkel | Natascha | Marco | Hauptstadtkind | Antje | Anni | Dirk |

Mathis | Dirk |Ilovechaos |Starkilla | Lomomo | Stefan | Mary |

Rap’n’Blues | Kaal | Zeitzeugin |Sabbelkasten | Tyler | Katsuya-Fairy |

Matzel | Flyerzwomille | Dr. Sheldon Harper |Redhead | Rebecca |

Lieblingsmensch | ShadowNille | Steffi | San | Michelle |

ChliiTierChnübler | hyperrus | Björn | LennyUndKarl | Uli |

Buckelhart | Sabrina |Hucki | Gelrueb | Frau K | Jan |

belly off 3 – woche 2

…und die erkenntnis, dass auch, wenn die sünden innerhalb des weight watchers punktekontingents liegen, man für sie büßen muss.

aktueller stand heute abend:

78,5 kg.

immerhin 500 g weniger. trotz schokolade, eis und wein. und bisher keinerlei sport.

läuft.

außer mir sind noch dabei:

MC Winkel | Natascha | Marco | Hauptstadtkind | Antje | Anni | Dirk |

Mathis | Dirk |Ilovechaos |Starkilla | Lomomo | Stefan | Mary |

Rap’n’Blues | Kaal | Zeitzeugin |Sabbelkasten | Tyler | Katsuya-Fairy |

Matzel | Flyerzwomille | Dr. Sheldon Harper |Redhead | Rebecca |

Lieblingsmensch | ShadowNille | Steffi | San | Michelle |

ChliiTierChnübler | hyperrus | Björn | LennyUndKarl | Uli |

Buckelhart | Sabrina |Hucki | Gelrueb | Frau K | Jan |

no. me no luvs autumn.

Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke

 

mal davon abgesehen, dass der sommer alles andere als groß war und auch die herbstsonne nur marginal darüber hinweghilft, ist der herbst für mich die furchtbarste jahreszeit. herbst ist der tod hinter einer bunten maske, die fröhlichkeit vorgaukelt. die bunten blätter übermalen sich wie aufgetakelte diven, die ihr alter nicht wahrhaben wollen, nur um dann in scharen von den bäumen zu stürzen und im regen zu einer graubraunen glitschigen masse zu werden. die gesamte natur dreht noch einmal auf wie ein todgeweihter, der allein das geheimnis seines ablebens kennt und seine umgebung täuscht, indem er besonders lebendig wird. die rufe der zugvögel, die im frühling neubeginn verheißen und mein herzchen hüpfen lassen, sind nun abschiedsrufe. selbst sie verschwinden an einen besseren ort. täglich wird es dunkler um dann im november alles in eine düstere, graue landschaft zu verwandeln, aus der kahle bäume wie mahnende zeigefinger hervorragen.

herbst ist die zeit, in der ich die zugvögel beneide, mit ihnen ziehen möchte. in den süden, ins warme. dorthin, wo nicht alles tot und grau ist. dorthin, wo nicht der einzige lichtblick die aussicht auf die heimelige weihnachtszeit mit den lichtern ist. dorthin, wo die sonne nicht eine blasse ahnung am regenhimmel ist, sondern leben spendet. dorthin, wo nicht heißgetränke der einzige wärmespender gegen nasskalte herbststürme sind. dorthin wo nicht berlin ist. diese stadt, die im herbst und winter ihr hässlichstes gesicht zeigt, mit aller unbarmherzigkeit und kälte, zu der sie fähig ist.

no. me no luvs autumn. (gnarf.)

heller. weißer. lichter.

es begab sich im märz, dass ich ein angebot von einer großen e-commerce-plattform erhielt. es war eins dieser angebote, die man nicht ausschlagen kann, wenn man nicht völlig bescheuert ist. also trat ich es an. und siehe da, nicht nur der job war spannend, sondern auch die bezahlung nicht so schlecht.

nun stellte sich nach abschluss des projektes die frage, was ich mit der vielen freien zeit und dem verdienst anstellen sollte. schon im winter hatte sich in mir der wunsch manifestiert, meine herzheimat kuba noch einmal zu besuchen. diesmal für drei wochen und mit rundreise. das wäre eine möglichkeit gewesen. andererseits war es auch an der zeit für ein paar investitionen in mein heimbüro. ein neuer schreibtisch und ein neuer stuhl mussten dringend her. nach vier monaten an einem auf mich eingestellten arbeitsplatz waren die defizite am heimischen platz umso offensichtlicher.

also stattete ich diesem internet einen besuch ab. tolle sache übrigens, dieses internet. solltet ihr auch mal hingehen. das setzt sich durch, glaub ich. dort suchte ich nach den neuen büromöbeln. nunja. in deutschland sind die großen möbelhäuser mit preisen sehr geizig. natürlich wollen sie einen in den laden bekommen und einem dort dinge aufschwatzen. nur der große schwede bietet die möglichkeit, seine produkte nicht nur zu sehen, sondern ganze räume zu planen.

anderthalb stunden später hatte ich spaßeshalber mal die gesamte wohnung eingerichtet. also virtuell. und dann dachte ich: warum eigentlich nicht? die alten möbel meines vormieters und das ganze zusammengeklaubte und geschenkte zeug, das man als junger mensch noch aus der ersten wg und kindertagen hat, nervte mich schon geraume zeit. nichts passt so richtig zusammen. es erfüllt seinen zweck, aber sieht nicht schön aus, irgendwie alles zusammengewürfelt.

was mich auch schon seit langem nervte waren die alteleutetapeten an meinen wänden. denen konnte eigentlich nur meine katze etwas abgewinnen, was dazu führte, dass ich jede stelle, an die sie ungehindert kommen konnte, irgendwie sichern musste. denn selbst olle tapete sieht ja mit katzenkrallstellen drin noch oller aus. also runter mit dem zeug und farbe dran, ohne tapete.

flugs stellte ich bei myhammer zwei aufträge ein:

1. die alten möbel sollten abgeholt und entsorgt werden. die neuen beim schweden abgeholt und bei mir aufgebaut werden.

2. die tapeten sollten ab und farbe ran.

für den ersten auftrag bekam ich schon fast unverschämt teure angebote. (einer wollte 700 euro haben. die bsr holt das zeug für lau ab…) also planänderung. möbel spenden. ha! da könnte ich noch was gutes tun mit dem alten zeuch. also mal die liste abtelefoniert. erster anbieter, sitz in lichtenberg, also nicht soo weit weg von mir: „wo wohnen Sie denn? ach neukölln. nee, soweit fahren wir nicht. wir haben nur einen grünen schein bis mitte.“ (hä? wtf?) zweiter anbieter, in neukölln im kindl-boulevard: „machense mal bilder von den möbeln und schickense dit per mail. denn rufen wa Sie morjen an.“ ahja. auf bildern sieht man ja den zustand und die größe so gut… weiter. der nächste anbieter machte einen termin mit mir aus für eine besichtigung. \o/

aber wenn rachel was will, dann will sie es sofort. also frug ich nochmal bei einem trödler bei mir um die ecke. und siehe da: er kam direkt mit und schaute sich das elend an. sein angebot: ich hol das alles raus und für ein paar kröten den kram beim schweden ab und trags dir in die wohnung. deal!

zum zweiten gesuch meldete sich eine firma und schickte jemanden vorbei, der sich das anschaute. der meinte dann: „1300 euro wird das wohl kosten. plus material.“ und da fiel mir ein, dass ich ja handwerklich nicht ganz unbegabt bin. okay, ich kann das auch allein. auf in den baumarkt, grundausstattung geholt. am gleichen tag, an dem die möbel geholt wurden, wurde der baumarktkram geliefert. (was natürlich nicht alles war. laut 4sq muss ich nur noch 2mal beim baumarkt einchecken, um dort mayor zu werden.)

was mich schon immer gewurmt hatte an meiner wohnung: der architekt hat den schnitt komplett auf licht ausgelegt. große fenster und viele davon. alles ist auf hell programmiert. meine vormieter fanden licht offenbar nicht so sexy und haben alles daran gesetzt, die wohnung möglichst dunkel zu machen. direkt hinter der eingangstür war eine zwischendecke eingezogen. die schluckte licht ohne ende. im wohnzimmer gab es eine ecke, die mein vormieter sogar dunkelbraun gestrichen hatte, damit die standuhr in dunkeldunkelbraun (stil gelsenkirchener barock, wie der rest der möbel, die er da ließ auch) besser dort hin passte. was ich jetzt sehe, wo schlafzimmer und flur gestrichen sind, ist, wie viel staub sich in so einer strukturtapete sammelt. dadurch wirkt alles heimelig grau. wers mag….

hinter den tapeten zeigt sich das unglaubliche handwerkliche geschick der vormieter. löcher wurden einfach mit klopapier gefüllt. 8er-dübel im 6er-loch sind ebenso häufig wie 6er-dübel im 8er-loch. sämtliche oberen kanten waren mit styroporstuckimitat beklebt und überstrichen . ebenso alle ausgänge für lampen. weil ja stuck(-imitat) in einer 2,50 m hohen neubauwohnung total gut wirkt. so authentisch…

also fing ich am 8.9.2012 mit dem renovieren an. anfangs noch sehr motiviert. und stellte dabei fest: dauert doch länger, als ich gedacht hätte. ich bin ja erstens keine 17 mehr und zweitens rheumatikerin, die am schreibtisch ihre tage verbringt. also immer eins nach dem anderen. irgendwann (nach nur 4 tagen) war das schlafzimmer fertig. beim säubern des bodens (abdecken ist was für pussys) mit nagellackentferner (ich habe heute noch aceton mit mandelduft-aroma im zimmer), stellte ich fest: mein pvc-boden ist nicht nur einfach scheißehässlich. er ist eben auch fast 30 jahre alt. und daher jetzt im schlafzimmer gefleckt. an den stellen, die mit nagellackentferner behandelt wurden, ist er jetzt viel heller. hmmm. auch noch laminat legen? aber allein?

dieses internet hat antworten auf jede frage. darum suchte ich mal nach der gesetzeslage zu dem thema. und siehe da: laut LG münster liegt die zu erwartende lebensdauer von pvc-böden bei 10 jahren. danach muss vom vermieter erneuert oder ersetzt werden. es gab noch einige andere mängel, also schrieb ich dem vermieter. ein paar tage später kam er tatsächlich vorbei. nicht ohne vorher festgestellt zu haben: „frau lindenbaum. Sie sind aber hartnäckig!“ ja, wenn rachel was will, dann will sie es sofort. mal davon abgesehen, dass ein tropfender durchlauferhitzer nicht gerade vertrauenserweckend ist. lange rede, kurzer sinn: nach 15 minuten in meiner wohnung stand fest: ich bekomme einen neuen durchlauferhitzer, ein neues waschbecken – und laminat. außerdem schickt er mir, wenn alles fertig ist, einen elektriker, der mir die lampen an der wie eine freundin es bezeichnete „russian style“-elektrik anbringt. geht doch.

laminat-man meldete sich noch am gleichen tag und machte einen termin aus. für heute vormittag. ich dachte mir so: wenn der montag anfinge, wäre es ja super. er meinte aber heute, er könne schon samstag anfangen und dann erst wieder am donnerstag. irgendwann möchte ich ja auch wieder möbel im wohnzimmer haben. darum soll er im wohnzimmer anfangen. also habe ich gestern (mit tatkräftiger unterstützung vom bohm) fast das gesamte wohnzimmer von seiner tapete befreit. schon im laufe des tages merkte ich, dass mit meinen armen nicht mehr viel zu machen ist. besonders der rechte hing irgendwann wie ein fremdkörper an mir runter. über nacht wurde daraus eine ausgewachsene rheumatische entzündung. jippieh. jetzt sitze ich hier und kann nicht mal mehr den tapetenmüll zusammenräumen. und vor allem nichts mehr an den resten machen. und samstag kommt laminat-man und will im wohnzimmer anfangen. uffz. also dopen und hoffen, dass es zumindest soviel besser wird, dass ich die übrigen reste abkratzen kann und den müll einräumen. und morgen streichen.

vielleicht wäre ich ja doch besser einfach nach kuba gefahren…

sollte also heute und/oder morgen jemand zeit und lust haben, rachel ein bisschen zu helfen, seid ihr herzlich willkommen und mein dank schleicht euch ewig nach. einfach eine mail an rachel@rachellindenbaum.de schreiben. für treibstoff wird gesorgt, versprochen.

 

Geschützt: sonntagsexperiment

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geburtstagshuddelei für einen der besten

es begab sich im april 2009, dass ich mich bei twitter anmeldete. recht schnell kam ich in persönliche kontakte und recht schnell wurde die erste lesung ausgerufen: „sechs herrengedecke und ein sessel aus plüsch“. dort traf ich zum ersten mal auf ihn. beziehungsweise auf seinen hinterkopf. einige wochen später gab es den ersten jourfitz und dort sollte ich auch den rest kennenlernen. als ich allein die lokalität betrat, wartete er schon auf mich: @wikipeter. Read the rest of this entry »

lügen essen vertrauen auf.

occupy wird gewaltsam aufgelöst, bundestrojaner werden eingesetzt und in den medien gibts dazu: genau nichts. oder nur sehr wenig. und das dann entweder abwinkend oder polarisierend.

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Geschützt: huren und heilige.

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let’s dance!

gesellschaftstanz ist ja nicht wirklich hip. angestaubte verhaltensregeln, verkrampfte teenies in der tanzschule und dann dieses zusammengetanze! cool ist anders. Read the rest of this entry »

liebe bvg…

…das war aber mal wieder eine überraschung, was? dieser berlinmarathon kommt aber auch immer zu den ungünstigsten zeitpunkten und so furchtbar unplanbar! auf einmal rennen tausende durch die stadt und wollen millionen von a nach b fahren – und dabei ist doch die halbe stadt gesperrt.

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alles integration oder was?

wenn es ein wort des sommers oder der woche gäbe: es wäre wohl judengen oder kopftuchtürkin. unser aller thilo sarazzin hat sich mal wieder gewohnt markig zu wort gemeldet und ordentlich wind gemacht. und ich frage mich, ob es nur mir so geht, dass ich im stillen denke, dass er mit manchem gar nicht so falsch liegt?

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zeit

während der rest der welt und besonders der rest berlins stöhnt, weil sie immer zu knapp zu sein scheint, hat man sie in neukölln im überfluss: zeit. zumindest drängt sich dieser eindruck auf, wenn man durch die straßen des viertels geht. eilig sollte man es nicht haben und mal eben schnell was erledigen wollen auch nicht. denn bekanntlich gibt es in neukölln ja nur migranten, taugenichtse und überschuldete hartzis, die haben nun einmal zeit. zuviel zeit. Read the rest of this entry »

wie weit sollte zivilcourage gehen?

vor nicht einmal einer stunde stellte ich via twitter meinen follower die frage, wie lange sie warten würden, bevor sie beim verdacht auf häusliche gewalt die polizei einschalten würden.  drüben brüllte und knallte es, eine weinende und schreiende stimme war zu hören. meine nachbarn sind des öfteren laut und vorsichtig ausgedrückt temperamentvoll, doch solche geräusche waren mir neu.
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