belly off 3 – woche 5

… und die bittere erkenntnis:

von nüscht kommt nüscht.

trotz zusammenriss beim essen und insgesamt mehr bewegung als vor boff3, dafür aber ohne richtigen sport und am wochenende mit alkohol fällt das ergebnis heute sehr ernüchternd aus:

 

76,8 kg

damit sind es jetzt 4,3 kg weniger als am anfang, aber auch die geringste abnahme der gesamten zeit.

trotzdem konnte weight watchers dem etwas abgewinnen und schenkte mir ein 5%-banner: seit beginn habe ich mein gewicht um 5% verringert.

immerhin: ich musste mir neue pyjamahosen kaufen, weil die alten mir nach ein paar schritten hipsterlike unterm hintern hängen. der rock, den ich zwischen den jahren zu groß kaufte und enger machen ließ, könnte fast eine weitere sitzung bei der schneiderin vertragen. die jeans, die mir im sommer nach einem tag bläuliche striemen an der hüfte verursachten, rutschen ebenfalls gewaltig. auch meine silhouette hat sich deutlich verschlankt.

trotz allem bin ich mit dem heutigen ergebnis nicht zufrieden. und war erstmal schwimmen. auch hier zeigt sich langsam der erfolg: war ich beim ersten mal noch sehr schnell außer atem und hinterher zu nix mehr zu gebrauchen, halte ich jetzt doch wesentlich länger durch.

wenn es doch nur endlich mal wieder hell würde… dann würde mein jieper auf schoki zur serotoninzufuhr sicher nachlassen…

weiter gehts!

noch dabei:

MC Winkel | Natascha | Marco | Hauptstadtkind | Antje | Anni | Dirk |

Mathis | Dirk |Ilovechaos |Starkilla | Lomomo | Stefan | Mary |

Rap’n’Blues | Kaal | Zeitzeugin |Sabbelkasten | Tyler | Katsuya-Fairy |

Matzel | Flyerzwomille | Dr. Sheldon Harper |Redhead | Rebecca |

Lieblingsmensch | ShadowNille | Steffi | San | Michelle |

ChliiTierChnübler | hyperrus | Björn | LennyUndKarl | Uli |

Buckelhart | Sabrina |Hucki | Gelrueb | Frau K | Jan |

neujahrswunsch.

ich wünsche dir mut.

  • mut zu vergessen, was dir wehgetan hat.
  • mut zu weinen, wenn es sein muss.
  • mut, auf dein herz zu hören, auch wenn der kopf „nein“ sagt.
  • mut, auf deinen bauch zu hören, wenn der verstand aussetzt.
  • mut, eine chance wahrzunehmen, auch wenn du nicht weißt, was danach kommt.

ich wünsche dir kraft.

  • kraft, dich fallenzulassen.
  • kraft, schwach zu sein.
  • kraft, den berg vor dir zum hügel zu machen.
  • kraft, entscheidungen zu treffen, auch wenn sie schmerzhaft sind.
  • kraft, gut von böse zu unterscheiden.

ich wünsche dir gesundheit.

  • gesundheit der seele.
  • gesundheit des herzchens.
  • gesundheit des verstandes.
  • gesundheit der balance.
  • gesundheit des körpers.

ich wünsche dir glück.

  • glück in der liebe.
  • glück in der freundschaft.
  • glück in der familie.
  • glück im unglück.
  • glück in allem, was du tust.

vor allem aber wünsche ich dir liebe, denn du hast sie verdient.

 

einen zauberhaften start ins neue jahr und meine besten wünsche für 2013!

mimimir gehts gut.

vielleicht ist der advent nicht die beste zeit, um das sich dem ende zuneigende jahr zu reflektieren. traditionell bin ich in dieser zeit so nah am wasser gebaut, dass selbst die löwenbabies vor der werbepause bei rtl mir tränen in die augen zwingen. vielleicht sollte man überhaupt das jahr nicht in dieser dunklen, kalten zeit überdenken. diese zeit, in der das grau draußen so viele schöne erinnerungen zu schlucken vermag. diese zeit, in der die kälte soviel wärme aus den erinnerungen zu ziehen in der lage ist.

Read the rest of this entry »

no. me no luvs autumn.

Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke

 

mal davon abgesehen, dass der sommer alles andere als groß war und auch die herbstsonne nur marginal darüber hinweghilft, ist der herbst für mich die furchtbarste jahreszeit. herbst ist der tod hinter einer bunten maske, die fröhlichkeit vorgaukelt. die bunten blätter übermalen sich wie aufgetakelte diven, die ihr alter nicht wahrhaben wollen, nur um dann in scharen von den bäumen zu stürzen und im regen zu einer graubraunen glitschigen masse zu werden. die gesamte natur dreht noch einmal auf wie ein todgeweihter, der allein das geheimnis seines ablebens kennt und seine umgebung täuscht, indem er besonders lebendig wird. die rufe der zugvögel, die im frühling neubeginn verheißen und mein herzchen hüpfen lassen, sind nun abschiedsrufe. selbst sie verschwinden an einen besseren ort. täglich wird es dunkler um dann im november alles in eine düstere, graue landschaft zu verwandeln, aus der kahle bäume wie mahnende zeigefinger hervorragen.

herbst ist die zeit, in der ich die zugvögel beneide, mit ihnen ziehen möchte. in den süden, ins warme. dorthin, wo nicht alles tot und grau ist. dorthin, wo nicht der einzige lichtblick die aussicht auf die heimelige weihnachtszeit mit den lichtern ist. dorthin, wo die sonne nicht eine blasse ahnung am regenhimmel ist, sondern leben spendet. dorthin, wo nicht heißgetränke der einzige wärmespender gegen nasskalte herbststürme sind. dorthin wo nicht berlin ist. diese stadt, die im herbst und winter ihr hässlichstes gesicht zeigt, mit aller unbarmherzigkeit und kälte, zu der sie fähig ist.

no. me no luvs autumn. (gnarf.)

du musst nur…

es gibt eine phrase, die bei mir zuverlässig zum abschalten der synapsen führt, die fürs zuhören und ernstnehmen zuständig sind:

„du musst nur…“

das hat in mathe, physik und chemie in der schule schon funktioniert. „das ist ganz einfach. du musst nur a mit b…“ und ich setzte mein „erzähl mal, ich träum solange von einhörnern“-lächeln auf. irgendwann kam immer die frage: „und? einfach, oder?“ „jaja, genau.“.

das funktioniert ebenso bei einträgen in foren, in denen es um bestimmte *hust* sexuelle dinge geht. „du musst dich nur entspannen.“.

und das funktioniert bei kommentaren anderer zur eigenen diät. „du musst nur lernen, deinen körper zu akzeptieren.“ Read the rest of this entry »

heller. weißer. lichter.

es begab sich im märz, dass ich ein angebot von einer großen e-commerce-plattform erhielt. es war eins dieser angebote, die man nicht ausschlagen kann, wenn man nicht völlig bescheuert ist. also trat ich es an. und siehe da, nicht nur der job war spannend, sondern auch die bezahlung nicht so schlecht.

nun stellte sich nach abschluss des projektes die frage, was ich mit der vielen freien zeit und dem verdienst anstellen sollte. schon im winter hatte sich in mir der wunsch manifestiert, meine herzheimat kuba noch einmal zu besuchen. diesmal für drei wochen und mit rundreise. das wäre eine möglichkeit gewesen. andererseits war es auch an der zeit für ein paar investitionen in mein heimbüro. ein neuer schreibtisch und ein neuer stuhl mussten dringend her. nach vier monaten an einem auf mich eingestellten arbeitsplatz waren die defizite am heimischen platz umso offensichtlicher.

also stattete ich diesem internet einen besuch ab. tolle sache übrigens, dieses internet. solltet ihr auch mal hingehen. das setzt sich durch, glaub ich. dort suchte ich nach den neuen büromöbeln. nunja. in deutschland sind die großen möbelhäuser mit preisen sehr geizig. natürlich wollen sie einen in den laden bekommen und einem dort dinge aufschwatzen. nur der große schwede bietet die möglichkeit, seine produkte nicht nur zu sehen, sondern ganze räume zu planen.

anderthalb stunden später hatte ich spaßeshalber mal die gesamte wohnung eingerichtet. also virtuell. und dann dachte ich: warum eigentlich nicht? die alten möbel meines vormieters und das ganze zusammengeklaubte und geschenkte zeug, das man als junger mensch noch aus der ersten wg und kindertagen hat, nervte mich schon geraume zeit. nichts passt so richtig zusammen. es erfüllt seinen zweck, aber sieht nicht schön aus, irgendwie alles zusammengewürfelt.

was mich auch schon seit langem nervte waren die alteleutetapeten an meinen wänden. denen konnte eigentlich nur meine katze etwas abgewinnen, was dazu führte, dass ich jede stelle, an die sie ungehindert kommen konnte, irgendwie sichern musste. denn selbst olle tapete sieht ja mit katzenkrallstellen drin noch oller aus. also runter mit dem zeug und farbe dran, ohne tapete.

flugs stellte ich bei myhammer zwei aufträge ein:

1. die alten möbel sollten abgeholt und entsorgt werden. die neuen beim schweden abgeholt und bei mir aufgebaut werden.

2. die tapeten sollten ab und farbe ran.

für den ersten auftrag bekam ich schon fast unverschämt teure angebote. (einer wollte 700 euro haben. die bsr holt das zeug für lau ab…) also planänderung. möbel spenden. ha! da könnte ich noch was gutes tun mit dem alten zeuch. also mal die liste abtelefoniert. erster anbieter, sitz in lichtenberg, also nicht soo weit weg von mir: „wo wohnen Sie denn? ach neukölln. nee, soweit fahren wir nicht. wir haben nur einen grünen schein bis mitte.“ (hä? wtf?) zweiter anbieter, in neukölln im kindl-boulevard: „machense mal bilder von den möbeln und schickense dit per mail. denn rufen wa Sie morjen an.“ ahja. auf bildern sieht man ja den zustand und die größe so gut… weiter. der nächste anbieter machte einen termin mit mir aus für eine besichtigung. \o/

aber wenn rachel was will, dann will sie es sofort. also frug ich nochmal bei einem trödler bei mir um die ecke. und siehe da: er kam direkt mit und schaute sich das elend an. sein angebot: ich hol das alles raus und für ein paar kröten den kram beim schweden ab und trags dir in die wohnung. deal!

zum zweiten gesuch meldete sich eine firma und schickte jemanden vorbei, der sich das anschaute. der meinte dann: „1300 euro wird das wohl kosten. plus material.“ und da fiel mir ein, dass ich ja handwerklich nicht ganz unbegabt bin. okay, ich kann das auch allein. auf in den baumarkt, grundausstattung geholt. am gleichen tag, an dem die möbel geholt wurden, wurde der baumarktkram geliefert. (was natürlich nicht alles war. laut 4sq muss ich nur noch 2mal beim baumarkt einchecken, um dort mayor zu werden.)

was mich schon immer gewurmt hatte an meiner wohnung: der architekt hat den schnitt komplett auf licht ausgelegt. große fenster und viele davon. alles ist auf hell programmiert. meine vormieter fanden licht offenbar nicht so sexy und haben alles daran gesetzt, die wohnung möglichst dunkel zu machen. direkt hinter der eingangstür war eine zwischendecke eingezogen. die schluckte licht ohne ende. im wohnzimmer gab es eine ecke, die mein vormieter sogar dunkelbraun gestrichen hatte, damit die standuhr in dunkeldunkelbraun (stil gelsenkirchener barock, wie der rest der möbel, die er da ließ auch) besser dort hin passte. was ich jetzt sehe, wo schlafzimmer und flur gestrichen sind, ist, wie viel staub sich in so einer strukturtapete sammelt. dadurch wirkt alles heimelig grau. wers mag….

hinter den tapeten zeigt sich das unglaubliche handwerkliche geschick der vormieter. löcher wurden einfach mit klopapier gefüllt. 8er-dübel im 6er-loch sind ebenso häufig wie 6er-dübel im 8er-loch. sämtliche oberen kanten waren mit styroporstuckimitat beklebt und überstrichen . ebenso alle ausgänge für lampen. weil ja stuck(-imitat) in einer 2,50 m hohen neubauwohnung total gut wirkt. so authentisch…

also fing ich am 8.9.2012 mit dem renovieren an. anfangs noch sehr motiviert. und stellte dabei fest: dauert doch länger, als ich gedacht hätte. ich bin ja erstens keine 17 mehr und zweitens rheumatikerin, die am schreibtisch ihre tage verbringt. also immer eins nach dem anderen. irgendwann (nach nur 4 tagen) war das schlafzimmer fertig. beim säubern des bodens (abdecken ist was für pussys) mit nagellackentferner (ich habe heute noch aceton mit mandelduft-aroma im zimmer), stellte ich fest: mein pvc-boden ist nicht nur einfach scheißehässlich. er ist eben auch fast 30 jahre alt. und daher jetzt im schlafzimmer gefleckt. an den stellen, die mit nagellackentferner behandelt wurden, ist er jetzt viel heller. hmmm. auch noch laminat legen? aber allein?

dieses internet hat antworten auf jede frage. darum suchte ich mal nach der gesetzeslage zu dem thema. und siehe da: laut LG münster liegt die zu erwartende lebensdauer von pvc-böden bei 10 jahren. danach muss vom vermieter erneuert oder ersetzt werden. es gab noch einige andere mängel, also schrieb ich dem vermieter. ein paar tage später kam er tatsächlich vorbei. nicht ohne vorher festgestellt zu haben: „frau lindenbaum. Sie sind aber hartnäckig!“ ja, wenn rachel was will, dann will sie es sofort. mal davon abgesehen, dass ein tropfender durchlauferhitzer nicht gerade vertrauenserweckend ist. lange rede, kurzer sinn: nach 15 minuten in meiner wohnung stand fest: ich bekomme einen neuen durchlauferhitzer, ein neues waschbecken – und laminat. außerdem schickt er mir, wenn alles fertig ist, einen elektriker, der mir die lampen an der wie eine freundin es bezeichnete „russian style“-elektrik anbringt. geht doch.

laminat-man meldete sich noch am gleichen tag und machte einen termin aus. für heute vormittag. ich dachte mir so: wenn der montag anfinge, wäre es ja super. er meinte aber heute, er könne schon samstag anfangen und dann erst wieder am donnerstag. irgendwann möchte ich ja auch wieder möbel im wohnzimmer haben. darum soll er im wohnzimmer anfangen. also habe ich gestern (mit tatkräftiger unterstützung vom bohm) fast das gesamte wohnzimmer von seiner tapete befreit. schon im laufe des tages merkte ich, dass mit meinen armen nicht mehr viel zu machen ist. besonders der rechte hing irgendwann wie ein fremdkörper an mir runter. über nacht wurde daraus eine ausgewachsene rheumatische entzündung. jippieh. jetzt sitze ich hier und kann nicht mal mehr den tapetenmüll zusammenräumen. und vor allem nichts mehr an den resten machen. und samstag kommt laminat-man und will im wohnzimmer anfangen. uffz. also dopen und hoffen, dass es zumindest soviel besser wird, dass ich die übrigen reste abkratzen kann und den müll einräumen. und morgen streichen.

vielleicht wäre ich ja doch besser einfach nach kuba gefahren…

sollte also heute und/oder morgen jemand zeit und lust haben, rachel ein bisschen zu helfen, seid ihr herzlich willkommen und mein dank schleicht euch ewig nach. einfach eine mail an rachel@rachellindenbaum.de schreiben. für treibstoff wird gesorgt, versprochen.

 

vorwärts in die vergangenheit?

musik ist toll. am liebsten mag ich musik, deren text über lala blabla liebe strand und los gehts hinausgeht. umso geschockter bin ich, wenn ich von frauen sowas höre:

hey, ich hab dich eben erst getroffen, und das ist verrückt, aber hier ist meine nummer, vielleicht rufst du mich an?“

(vielleicht auch nicht, egal, ich bleib hier sitzen und warte solange, okay? und dreh ein bisschen an meinen blonden zöpfen…)

oder sowas:

komm näher, wenn du mich kennenlernen willst, und sag mir, gefällt dir, was du siehst?

(ja, wenn sie das outfit trägt, das sie im ersten casting trug, ist die frage berechtigt und könnte auf eher negative resonanz stoßen.)

oder auch sowas:

ich folge dir, tiefsee baby, ich folge dir, dunkle räume, honey, ich folge dir.

(den darkroom hab ich mal entschärft, vielleicht sind skandinavierinnen ja so, es gab da ja auch ne kandidatin beim esc mit eindeutigen bdsm-bezügen im video…)

oder sowas:

küss mich fest, bevor du gehst, sommerzeit traurigkeit, ich möchte nur, dass du weißt: baby, du bist der beste.

(wer jetzt? die traurigkeit oder der typ? eine novemberdepression ist in diesem sommer zwar durchaus verständlich, aber muss man da gleich zum weibchen werden?)

oder:

nein, hör nicht auf mit dem was du tust, geh nicht, mit jedem atemzug atme ich dich.

(wow, der typ muss ne granate im bett sein. alles andere wäre…grenzwertig dämlich formuliert.)

oder auch:

wo warst du mein leben lang?

(ja wo laufen sie denn?)

es ginge noch weiter, aber mir bleiben eher textzeilen im kopf als interpreten, daher ist die suche mühsam.

die herren der schöpfung hingegen klingen neuerdings so:

ich war zu tode erschrocken, denn ich bin dir vollkommen verfallen, […] oh ich schwöre dir, ich bin für dich da, das ist kein driveby.

(hat was mit kameras zu tun, glaub ich, vielleicht filmt er sich gern bei seinen one night stands und ist nun überrascht, dass dieses mal die frau verschwunden ist bevor er es konnte.)

ich vermisse dich nur, wenn ich atme.

(dann ist ja gut.)

mein herz hat gerade einen schlag ausgesetzt.“

(bei herzrhythmusstörungen sollte dringend ein arzt aufgesucht werden. extrasystolen können durchaus auf ernste krankheiten hinweisen, wenn sie öfter vorkommen.)

und es fühlt sich so an, als sei ich dir zu nah um dich zu lieben, es gibt nichts, was ich wirklich sagen kann, ich kann nicht mehr lügen, muss ehrlich zu mir selbst sein

(bindungsangst in reinkultur. aber immerhin spricht er es aus.)

 

fazit:

frauen besinnen sich auf die guten alten zeiten, in denen weibchen gesucht, gefunden und geheiratet wurden. männer versuchen das, was sie schon immer taten: sie erzählen was von gefühlen und meinen hormone. und englische texte sollte man vielleicht besser nicht immer übersetzen.

fazit 2: im ernstfall bevorzuge ich trinklieder wie dieses.

frage:

ist das nun neu oder hab ich es nur irgendwie vorher nicht mitbekommen, weil ich frauen wie oma madonna, anastacia, pink, alanis morissette oder beth ditto textmäßig den vorzug gab?

 

und bei euch so?

totally uncool.

achtung, dieser post kann spuren von mimimi enthalten. Read the rest of this entry »

tv for the massenfreakshow.

wenn man krank ist, hat man viel zeit. wenn der fieberdrusel abnimmt, bekommt man wieder bewusster mit, was da eigentlich aus der glotze kommt. es ist nachmittags nach 2, es läuft rtl und es läuft irgendwas mit „im leben“. der titel ist egal, selbst der inhalt austauschbar. verschwörungstheoretiker sagen, diese art tv wurde erfunden, um die massen dumm zu machen und stillzuhalten. Read the rest of this entry »

reden ist…

…gold, schweigen ist alufolie.

Read the rest of this entry »

lügen essen vertrauen auf.

occupy wird gewaltsam aufgelöst, bundestrojaner werden eingesetzt und in den medien gibts dazu: genau nichts. oder nur sehr wenig. und das dann entweder abwinkend oder polarisierend.

Read the rest of this entry »

shit happens. und wer räumt auf?

scheiße passiert, sagt man. dank der schwerkraft liegt sie dann irgendwo rum und dank des zusammenspiels von bakterien und geziefer stinkt sie übel. der mensch ist also bemüht, scheiße loszuwerden.

Read the rest of this entry »

neulich abends.

mit dem teller dampfender schmorgurken an pellkartoffeln und buletten á la rachel schlurfe ich ins wohnzimmer. auf dem weg, der erste haps, das ist immer der beste. ich fläze mich auf mein sofa und möchte mich verdummen lassen. es läuft irgendeine soap. und dann: werbepause. nun gut, auch egal, konzentrier ich mich eben derweil auf mein essen. soll man ja eh.

Read the rest of this entry »

Geschützt: huren und heilige.

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

stark. sein.

„und du denkst, ich bin stark und ich kenn den weg/ und du bildest dir ein, ich weiß wie alles geht.“ (ich+ich)

„was uns nicht umbringt, macht uns hart“, heißt es im volksmund. sind darum so viele der unglaublich starken und schönen menschen um mich herum tief im inneren so traurig, so verbittert? Read the rest of this entry »

ich will dich – und dich und dich und dich…

„das war toll, dieses wochenende. tantra ist ja die beschäftigung mit der heiligen sexualität als therapeutischem ansatz. hach! großartig. und ich hab mich da verliebt. und weißt du was? sie will eine offene beziehung. genau wie ich.“ „ich kann ja mit dem begriff  ‚offene beziehung‘ nicht so wirklich was anfangen. was meinst du denn damit?“ „naja, eben dass man sich nicht gegenseitig einsperrt.“

Read the rest of this entry »

let’s dance!

gesellschaftstanz ist ja nicht wirklich hip. angestaubte verhaltensregeln, verkrampfte teenies in der tanzschule und dann dieses zusammengetanze! cool ist anders. Read the rest of this entry »

das ist doch nicht normal!

„du bist doch nicht normal!“ – diesen satz haben wir alle schon mal gesagt oder gehört. dahinter steht eine der ewigen fragen: was ist denn eigentlich normal?

laut duden bedeutet normal: der Norm entsprechend; vorschriftsmäßig; so [beschaffen, geartet], wie es sich die allgemeine Meinung als das Übliche, Richtige vorstellt;(umgangssprachlich) normalerweise; (veraltend) in [geistiger] Entwicklung und Wachstum keine ins Auge fallenden Abweichungen aufweisend.

Read the rest of this entry »

wonderwomans sorgen.

der liebe gott ist ein guter. nur manchmal greift er daneben. bei der erschaffung einiger menschen muss er mächtig verkatert gewesen sein oder diese haben es einfach geschafft, unbemerkt den raum zu verlassen, als intelligenz und andere unwichtige dinge verteilt wurden.

Read the rest of this entry »

leben am limit.

die letzten wochen waren wunderschön. sie waren auch sehr anstrengend. aber die guten gedanken überwiegen. dabei muss ich immer daran denken, was @wikipeter vor kurzem zu mir sagte: „du solltest dir ein tagebuch für die schönen momente anlegen, um dich in schlechten zeiten in solche momente reinfühlen zu können.“ recht hat er. trotzdem gibts das tagebuch noch nicht. noch vertraue ich auf die speicherkapazität meines hirns, das eh jeden mist über jahre und jahrzehnte en detail speichert.

besonders in den vergangenen monaten war mein elefantengedächtnis eines meiner größten probleme. wenn der kopf immer wieder futter zum kreiseln bekommt, weil die erinnerung situationen, gespräche, kleinigkeiten ausspuckt, ist das schon echt anstrengend. „musste meditieren“, sagen die einen. „mach yoga“, die anderen. ich sag dann immer: „ich bin zu hibbelig für sowas.“ in der tat schaffe ich es bestenfalls, mich auf meine cd mit dem autogenen training zu konzentrieren. darüber schlafe ich jedoch regelmäßig ein und ich habe mir sagen lassen, das sei nicht der sinn der sache…

meiner erfahrung nach hilft mir ruhe aber auch nur bedingt dabei, innere konflikte zu lösen. was ich in solchen zeiten brauche, ist die totale auslastung. sowohl beruflich als auch privat. leben am limit. am limit der totalen erschöpfung. ich brauche menschen um mich herum, die mich bestätigen. ich brauche jobs, die ich gut machen kann. dann gehts mir gut. jaja, ich weiß, das klingt nach ads. isses aber nicht.

ich denke, jeder von uns hat dann und wann das bedürfnis nach ungeteilter aufmerksamkeit. danach, dass sich eine runde um ihn bildet. danach, reale oder virtuelle beileids- und/oder mitfreubekundungen zu erhalten. nicht umsonst sind wir bei twitter und/oder facebook und teilen bestimmte dinge mit anderen. ich gebe zu, dass ich da gerade in den letzten monaten das eine und auch andere mal übers ziel hinausgeschossen bin. nur: wenn ich eines gelernt habe in den vergangenen zwei jahren, dann, dass ich gefühle kanalisieren muss. dazu gehört, sie zu äußern. unmittelbar. sofort. jetzt gleich, in dem moment, in dem ich sie habe. ansonsten ersticke ich daran. oder laufe gefahr, wieder die zu werden, die die meisten von euch nie kennengelernt haben. das will ich nicht und glaubt mir, ihr wollt das auch nicht.

ich sage danke für viele besondere momente, kleine gesten, große worte. insbesondere sage ich danke: @tigermiezekatz, @jane_elektrik, @ennomane, @tiniaden, katja, anto und unzähligen anderen. ohne euch wäre mein leben öde und leer.

« Previous Entries Next Entries »