warum ich schreibe

ich konnte lesen, lange bevor die schule für mich anfing. als die anderen sich mit der fibel abmühten und „o-ma im (bild vom garten)“ und „ma-ma im (bild vom haus)“ lasen, las ich mein erstes buch: timm thaler oder das verkaufte lachen. schon als kind bevorzugte ich dicke wälzer. 200 seiten? lächerlich. heute lese ich noch immer lieber 2000 seiten-bücher als dünne romane. ja, manche bücher habe ich wegen ihrer dicke eher ausgesucht als wegen ihres inhaltes.

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wie hund und katze

ich bin ein klischee: demnächst über 30, akademikerin, single, kinderlos, katzenbesitzerin. allein mit dieser aussage werde ich in eine schublade gesteckt: intellektueller katzenmensch, unabhängig, freiheitsliebend, schwierig. das sagen die leute, die meine katze nicht kennen. Read the rest of this entry »

leises lied für eine boxerin

Mein liebes liebes Callynsche, nun ist es drei Jahre her, dass wir dich gehen ließen. Das genaue Datum habe ich verdrängt, es war Christi Himmelfahrt, so wie heute.Meine Schnuppe

Und noch immer denke ich, wenn ich auf den Hof fahre und der Dicke mir entgegen kommt: „Wo ist denn Cally?“ Dabei bist du in meinen Armen eingeschlafen, für immer und ich war es, die dein Grab zugeschaufelt hat. Read the rest of this entry »

heinz erhardt: ein großer mann wäre heute 100 geworden

heinz erhardt ist für mich teil meiner kindheit. zusammen mit den akademixern, der herkuleskeule, der distel oder jürgen von der lippe bescherte er mir und meinen lieben manch lustige stunde.

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