kuba | Rachel Lindenbaum
rachels kubarundreise, teil 2: camagüey

eins vorweg: es ist möglich, dass dieser reisebericht von meinem desolaten gesundheitszustand und meinem allgemeinen angeschlagensein beeinflusst ist. er wird verfasst, um meinen eindruck zu vermitteln und stellt keine verallgemeinerung dar. andere rundreisen unter anderen voraussetzungen mögen völlig anders verlaufen.

als ich die reise im september plante, hatte ich die eingebung, dass ich camagüey sehen möchte. die stadt liegt an der alten eisenbahnstrecke im inland ein gutes stück von der küste entfernt. die weit populärere lösung einer solchen rundreise wäre santa lucia an der küste gewesen, aber ich wollte kubanische geschichte erkunden. während der planung kam auch die frage nach den transfers von einem ort zum nächsten auf. angesichts der einzelpreise bei vorabbuchung über das reisebüro las ich also diverse kuba-blogs nach und fand überall die gleiche info: kein problem! mit viazul kommste überall bequem hin! keinen stress machen! gehste einfach zur station, kaufst ticket und los gehts. alles total easy! also wollte ich an meinem vorletzten tag in santiago eben dies in angriff nehmen. auf nachfrage an der hotelrezeption, wie weit (also in cuc) denn die station entfernt wäre, hieß es 10 cuc (natürlich. jede taxifahrt kostet mindestens 10 cuc). hmm, antwortete ich und erzählte, warum ich dorthin wolle. daraufhin sagte mir die nette dame an der rezeption (tatsächlich eine der wenigen netten rezeptionskräfte, die ich in drei wochen und vier hotels kennengelernt habe), dass ich mal ins cubanacan-büro im hotel gehen sollte, es gäbe einen bus, der täglich vom hotel nach camagüey fährt. also tat ich das und siehe da: für 17 cuc konnte ich zwei tage später morgens um sechs direkt vor dem hotel in einen modernen, klimatisierten reisebus steigen. viazul wäre zwar sieben cuc billiger gewesen, allerdings hätte ich 30 cuc für die taxifahrten hinzurechnen müssen.

touristen waren in diesem bus in der absoluten unterzahl, ich glaube außer mir gab es noch zwei weitere nichtkubaner im bus. man kann also angesichts des preises nicht behaupten, dass alle kubaner bettelarm wären. die schere öffnet sich auch in kuba langsam. wir fuhren an endlosen zuckerrohrplantagen vorbei, überholten dutzende eselskarren und stinkende klapperkisten auf der straße und irgendwann so rund vier stunden später stand ich auf dem parkplatz des hotels camagüey. dort stand ein quietschgrünes auto, dessen fahrer mir seine taxidienste anbot. also los zum nächsten hotel. kosten fürs taxi? richtig. zehn cuc.

das hotel liegt mitten im leben der stadt und ist ein nachbau des alten bahnhofsgebäudes. in der stadt finden sich überall teile der alten schienen. diese sind (glaube ich) weltkulturerbe und dürfen daher nicht entfernt werden. ich kam also an und wollte einchecken. an der rezeption eine dame mit dem charme einer gouvernante, die dazu kaum englisch sprach (ein drittel der touristen in kuba sind kanadier und amerikaner). das zimmermädchen konnte allerdings helfen. sie zeigte mir auch mein zimmer. im ersten stock. keiner der angestellten fühlte sich animiert, etwa beim gepäck behilflich zu sein. also rammelte ich keuchend meinen 20 kg-koffer die steile treppe hoch, während ich sweatjacke, rucksack, handtasche und sonnenhut auf diversen gliedmaßen balancierte. fast oben angekommen nahm mir das zimmermädchen immerhin die sweatjacke ab. tusch. da sie aber die einzige war, die offenbar mehr als einen satz auf englisch verstehen und sprechen konnte, lächelte ich gequält und rammelte weiter die treppe rauf.

das zimmer war im kolonialstil eingerichtet, schlicht aber hübsch und sauber. es lag an der außenseite mit blick auf einen platz und eine der zahlreichen kirchen der stadt. auf dem platz stand ein kiosk. aus diesem schall das schon wohlbekannte dum dudumm dumm, dum dudumm dumm. fenster hat das hotel nicht, nur fast deckenhohe fensterläden aus holz. ist zwar urig, hilft aber nicht gegen geräusche von außen. egal, ich war todmüde und wollte nur auspacken … was sich angesichts des minischranks, der zu einem drittel noch vom tresor eingenommen wurde als schwierig erwies. also packte ich nur aus, was ich für die drei tage brauchen könnte, ging duschen und versuchte, ein nickerchen zu machen. nach knapp 40 minuten gab ich das unterfangen auf, zog mir was an und machte mich auf den weg, um wasser und internet zu jagen. letzteres gabs im dazugehörigen hotel auf der anderen straßenseite, wasser musste ich finden. ich ging durch die sehr saubere und gepflegte fußgängerzone an vielen geschäften vorbei und ein blick in die schaufenster verriet: es gibt alles, in ausreichenden mengen. markenware, turnschuhe, elektronik, alles. aber zu preisen, die selbst einen europäer zuweilen schlucken lassen. wenn kuba eines nicht ist, dann günstig. wasser allerdings ist vergleichsweise günstig. in einem supermarkt kaufte ich zwei flaschen und ging zurück. alles ins zimmer und wieder runter, internet kaufen.

praktischerweise war der gesamte platz ums hotel herum ein einziger wlan-hotspot. ich setzte mich in das zum hotel gehörende und fast leere café vor der tür. der kellner, der mich beim einchecken gesehen hatte, registrierte das und tat erstmal nichts. das tat er lange. bestimmt 20 minuten lang glitten alle kontaktanbahnungen meinerseits an ihm ab wie an teflon. in dieser zeit hatte schon ein findiger teenager versucht, mir meine internetkarte abzuluchsen oder zumindest die zugangsdaten zu fotografieren, um sie dann selbst zu nutzen. dabei hatte er sich aber so doof angestellt, dass es selbst mir naivem schaf aufgefallen war, so dass ich ihn wegscheuchte. der platz war neben dem ewigen reggaeton-dumdudummdumm erfüllt vom permanenten werben der taxianbieter „taxitaxi! taxi machina! taxi!“ und dem singsang diverser weiterer verkäufer (popcorn scheint ne echte nummer zu sein in kuba). plötzlich sprach mich der nächste von halb hinten an. leicht genervt erwiderte ich, dass ich kaum spanisch kann. wo ich denn herkomme? deutschland. und plötzlich leuchtete das gesicht des älteren mannes und er erzählte mir auf deutsch, dass er ja in jena fünf jahre lang gelernt und gearbeitet habe. was ich denn hier machen würde? zurzeit würde ich gern was trinken, der kellner würde mich aber nicht bedienen. er rief wortreich den kellner ran (vielleicht hätte ich einfach die preußische erziehung vergessen und auch rabatz machen sollen?) und siehe da, ich durfte bestellen. meinen „neuen freund“ lud ich auf ein getränk ein (ja ich weiß, nach santiago immer noch? ach, ich hab urlaub und die zwei cuc … kannste doch mal machen. ja. mal.)

wir saßen dort eine ganze weile und er bot mir an, am nächsten tag die stadt mit dem bici-taxi zu erkunden. 30 cuc für zwei stunden (innerlich seufzte ich auf und sagte laut: „aber nur die. nix mit am ende plötzlich 20 mehr!“). außerdem verabredeten wir uns, abends noch was trinken und vielleicht tanzen zu gehen. wohoo! tanzen! in kuba! endlich! in meiner unendlichen naivität war ich davon ausgegangen, dass „was trinken gehen“ auch in kuba bedeutet, dass man was bestellt und am ende jeder seins bezahlt. nein. in kuba läuft das so: die bestellung gibt der kubaner auf. beim bezahlen senken sich alle blicke auf den touristen. dieser bezahlt und der kubaner registriert das mit einem nicken. ein dankeschön gibt es dafür nicht, das wird als selbstverständlich angesehen. wir gingen also weiter zur casa de la trova, die es in jeder größeren stadt gibt. hier gibt es abends erst live-musik und danach musik vom band. meistens sind es offene innenhöfe, sodass man drinnen draußen ist. mein begleiter fragte an der kasse nach dem eintrittspreis. zwei cuc für mich, ein cuc für kubaner. klar. wer zahlt? klar. ich sagte daraufhin, dass ich nicht den ganzen abend für zwei finanzieren kann (und will). wir setzten uns hin und ich holte mir demonstrativ nichts zu trinken. er daraufhin auch nicht. na gut, dachte ich, dann eben ohne drink. es war studentenabend und das etablissement füllte sich langsam mit lauter gefühlt gerade volljährigen, die so ziemlich jede hipster-modesünde, die man hier gottlob nicht mehr sehen muss, präsentierten. nach einer knappen stunde gab es immer noch keine musik, aber immer mehr mädchen, die ständig an sich rumzuppelten und ihre offenen haare für selfies von links nach rechts und wieder zurück warfen, immer mehr bubis mit rumflaschen und macho-attitüde und in hosen, als hätten sie die verdauung nicht halten können … ich wollte gehen. der tag war ja auch lang gewesen.

stadttour camagüey. nach einem für den preis, den ich für halbpension im hotel bezahlt habe, übersichtlichen frühstück (kein büffet, keine karte, „kaffee?“ und „wie möchten Sie die eier?“) begaben wir uns im bici-taxi auf stadttour. camagüey ist eine sehr gepflegte und saubere stadt – zumindest die innenstadt ist es. aber auch hier liegen mal aus dem nichts vollgeschissene windeln am wegesrand. die stadt ist bekannt für kultur, kunst und kirchen. von letzteren habe ich mindestens fünf gesehen, es können auch mehr gewesen sein. in allen standen liebevoll aufgebaute und zum teil irre detailreiche krippenszenen, es war ja eine woche vor weihnachten (auch wenn mir das bis auf wenige anzeichen fast entgangen wäre. kein vergleich zum hiesigen brimborium. herrlich.). das theater und sein ballett sind weltbekannt und für kubaner sehr günstig. darüber hinaus kennt man camagüey für seine kunstszene. unzählige kleine galerien mit bildern, skulpturen aus holz, leder oder metall oder schmuck gibt es hier. wir besuchte einige davon, aber die beeindruckendste war für mich die galerie von martha jiménez, einer kubanischen künstlerin. ihre bilder und skulpturen sind einfach wunderschön. zum atelier gehört ein kleiner verwunschener garten mit einem brunnen, der von der martha-version des männeken piss besprudelt wird. ich kaufte ein kleines bild von ihr mit dem typischen motiv der tratschenden frauen. übrigens: das thema des tratsches findet sich immer im bild. als muster auf ihren kleidern oder um sie herum. meistens sind es hähne …

nach kirchen und kunst war es zeit für kultur. esskultur. ich hatte den wunsch geäußert, „richtig kubanisch“ essen zu gehen. auch wenn sich das in den letzten 14 jahren gebessert hat, ist kubanische küche das, was man in kubanischen restaurants eher selten bekommt. wir betraten also ein schickes restaurant und waren die einzigen gäste. anders als sonst stand sofort ein kellner bereit und brachte die karten. meinen begleiter hatte ich schon ausgezahlt, er hatte also 30 cuc in der tasche. angesichts der preise äußerte ich, dass ich erstmal mein geld checken müsse, ob es denn für zwei reicht (durchaus mit unterton und blick in seine richtung). er meinte, das wäre doch kein problem. ah, er zahlt für sich, dachte ich. nein. wenn es nicht reichen würde, könne ich den rest jederzeit herbringen, er kenne den chef gut, das wäre kein problem. und ließ sich ungerührt selbstverständlich und ohne jeden dank zum essen einladen.

am hotel erzählte ich ihm, dass ich noch meinen transfer am übernächsten tag nach trinidad organisieren müsste. wir gingen in eine post und er rief bei der viazul-station an. die auskunft: der bus nach trinidad fährt um halb drei. morgens. man muss eine stunde vorher da sein. dafuq? für den notfall hatte ich zum glück die handynummer vom kubanischen repräsentanten meines reisebüros vor ort. das war immer die back-up-lösung. aber mein kubaner lief zu hochtouren auf, setzte mich ins café und verschwand. 20 minuten später stand er vor mir, im kaufhaus um die ecke wäre ein cubanacan-büro, da könne ich auch viazul kaufen. die dame dort war sehr hilfsbereit und sprach hervorragendes englisch. sie checkte den bus nach trinidad und: keine plätze mehr. jo. und wie komm ich jetzt nach trinidad? ich könnte mit dem viazul nach sancti spiritus fahren und von dort mit dem taxi nach trinidad. das wären nur 66 km. ich sah mich schon in sengender mittagshitze mit meinem koffer und restlichen kram am straßenrand stehen und den anhalter geben … aber was solls, irgendwie musste ich ja dahin und in kuba ist improvisation eben alles. (wenn ich in diesem urlaub eins gelernt habe, dann, dass ich kein mensch für unvorhergesehene improvisation bin. ich will im urlaub wissen, wie ich wann wohin komme und zwar vorher. nicht auf gut glück und „das klappt bestimmt!“.) ich kaufte also dieses ticket und einer eingebung folgend auch gleich das von trinidad nach havanna (ich hätte das von havanna zum flughafen varadero auch gleich kaufen sollen, aber dazu später mehr).

zurück zum hotel. ich bedankte mich bei „meinem“ kubaner für seine hilfe und wimmelte ihn dann ab mit der ausrede, ich hätte so lecker gegessen und soviel gesehen, ich müsse erstmal duschen und ausruhen. wenn er mag, könne er ja später nochmal vorbeikommen? eigentlich wollte ich nur duschen und dann unten in ruhe internetzen und dazu was trinken, ohne jemand anderem auch was bezahlen zu müssen. als ich gerade mitten in der umsetzung des plans gefangen war (drink und internet) standen plötzlich zwei männer ende 40/mitte 50 neben meinem tisch und diskutierten wild auf französisch. einer der beiden fragte mich auf englisch, ob sie sich setzen dürften. ja, klar. es war gegen 17 uhr, in deutschland sechs stunden später, meine timelines waren nur noch teilweise wach. der frager stellte sich als pierre vor, kanadier aus quebec. er hätte ein date und müsse nun die zeit bis dahin rumkriegen. das date sollte um 20.30 uhr sein. ich fands ein bisschen niedlich, anfangs. bis er mir dann sehr offen erzählte, er hätte ja außerdem noch eine „freundin“ hier, sie sei 24 (er selbst 57, seine tochter 22). ich könne das übrigens auch haben, ja? als frau einen kubanischen „freund“ für meinen aufenthalt in kuba. ääh what?

in santiago war mir dieses „geschäftsmodell“ zum ersten mal begegnet. in form eines seltsamen paares. er italiener typ briatore, also alt, bleich, faltig. sie bestenfalls gerade volljährig und afrokubanische schönheit. jedesmal, wenn er sie angrabbelte, wollte ich dazwischen gehen. und nun saß hier pierre und erklärte mir, dass er fünf bis sieben monate des jahres in camagüey verbringe und dafür gern eine gefährtin hat. er bezahle ja nicht fürs f**ken, sondern er würde sie und ihre familie unterstützen. dazu bediente er sich psychologischer kriegsführung, anders kann man es nicht nennen. wenn sie versuchte, mehr aus der beziehung rauszuholen mittels „sonst geh ich“, dann schickte er sie weg, bis sie wieder zurückkam, um ihr dann großmütig zu vergeben. so band er sie an sich, denn sie hatte ein kind und ihre alte mutter zu versorgen und mit diesem ballast war sie für andere touristen seines geldbeutels schon ausschuss. mit 24 jahren. natürlich nahm er sich das recht raus, andere frauen zu treffen, während sie das zur schlampe degradiert und zum ende der „beziehung“ geführt hätte. was sollte man diesen frauen wünschen? sich lösen können und weiter im elend vegetieren? kein kubaner kann mit halbwegs ehrlicher arbeit die finanziellen mittel eines pierre aufbringen. das system quasiprostitution ist aber auch zeitlich begrenzt, da kann man nur hoffen, dass ihr kind kein mädchen ist, dem das gleiche schicksal blüht. davon abgesehen war pierre aber ein recht amüsanter gesprächspartner auch für tiefergehende gespräche und bezahlte seine drinks selbst. und er war hilfsbereit und half mir am nächsten tag, in der bank an frisches geld zu kommen. wo nur das ganze geld hingekommen ist, dass ich in santiago umgetauscht hatte?

irgendwann an diesem abend kam auch mein kubanischer begleiter wieder ins hotel. für den nächsten tag hatte er ideen von wir könnten ja in die natur fahren, da gäbe es einen see und … auf die frage wie, meinte er „na mit bici-taxi!“ und ich dachte ja klar. der steht dann stundenlang da und guckt uns beim baden zu und am ende muss ich ewig geld dafür bezahlen, für alles. für den fahrer und den begleiter. ich hatte keinen bock mehr. die aussicht auf sechs tage all-inclusive-hotel als nächste station wurde immer verlockender. wir verabredeten uns für den nächsten vormittag und als es soweit war, sagte ich, dass ich keinen bock auf diese tour habe. ob es nicht hotels mit pool in der stadt gäbe, wo man rumlümmeln kann? die wahl fiel aufs gran hotel (da wo das bild zuende ist, ist es auch der pool). hier zahlt man (also ich) zwei cuc pro person plus vier cuc pro person für den inklusiv-verzehr. also wasser, essen, cubata … zu meinem großen erstaunen hatte mein kubanischer freund eine flasche rum mitgebracht. mulata, weil ich den mag. und zwei plastikbecher. wir sind also nicht auf verzehr angewiesen. oder nur marginal. ich hole wasser, später essen wir davon. bei den preisen fürs „essen“ kann man das bauchgrummeln, das es verursachen wird, schon hören. egal. in den stunden am pool lernten wir einen mann kennen, der seit 1985 immer wieder in kuba war. er kommt aus der nähe von halle und ich nenne ihn mal klaus. als wir gehen wollen, werden wir aufgehalten. mein begleiter geht noch mal mit und kommt nach zehn minuten freudestrahlend mit einer dose bier zurück. vom verzehr wäre noch was übrig gewesen. auf die idee, dass die, die das alles bezahlt hat, etwas hätte haben wollen, ist er gar nicht erst gekommen.

ich gehe ins hotel, dusche und begebe mich in die einkaufsmeile. da der supermarkt schon geschlossen ist, muss ich woanders nach wasser fahnden. plötzlich stehe ich vor einem kiosk, der in der ddr wohl sowas wie ein intershop gewesen wäre. im schaufenster sehe ich: eine dose pepsi (hier sonnenaufgangsgeräusch einfügen). nach mehr als einer woche mit der süßplörre, die die kubaner cola nennen, eine erleuchtung. ich betrete ehrfürchtig den laden. kaufe wasser, zigaretten und: eine dose pepsi. im hotel habe ich mini-mulata-flaschen, der abendplan ist also rum-pepsi. aber es sollte anders kommen.

schon auf dem weg treffe ich meinen kubanischen begleiter. er meint (noch stark angeschallert vom rum am pool), er käme später zum hotel, er müsse mit mir reden. ich frage mich, worüber? über seine idee, dass er doch zu mir nach deutschland kommen und wir zusammen sein könnten, haben wir schon gesprochen (nö!), nachdem er mir am pool erstmal ans knie ging. es stellt sich raus, er lehrt kinder schach und sie hätten keine schachuhren und darum würde es oft ewig dauern zwischen den zügen … diese uhren bekäme man so schwer in kuba, ob ich nicht mal gucken (also schenken) könnte? ich gucke später bei amazon. eine mechanische schachuhr ohne batterie und einfachste ausführung kostet 53 euro. der transport via dhl nach kuba 16 euro. er (also ich) müsste zudem noch einen betrag ab 20 cuc aufwärts beibringen, um das paket auszulösen. sorry, aber nicht mal meine besten freunde bekommen geschenke im wert von 90 euro.

im café lerne ich, als er gegangen ist, eine lustige truppe kennen, zwei kubaner (bruder und schwester), einen kanadier und einen amerikaner. der kanadier ist ein idiot marke trump-wähler. stumpf-doof. die beiden kubaner sprechen kaum englisch. den amerikaner hätte ich hier mit dem allerwertesten nicht angeguckt, aber ich bin im urlaub. long story short: wenn zwei nicht-kubaner in das zimmer des einen nicht-kubaners gehen wollen, das dieser als einzelzimmer gebucht hat, verstößt das gegen die politik des hauses, weil man schlechte erfahrungen mit kanadiern gemacht hätte. alle erklärungen, dass es sich nicht um kanadier handelt, sind sinnlos. wenn es in kuba eine regel gibt, wird sie befolgt. da kann nicht mal geld helfen. wie es ausgegangen ist, erzähle ich gern mal privat.

ich bin froh, dass der viazul nach trinidad um halb drei schon voll war und ich erst um 9 an der station sein muss.

rachels kubarundreise, teil 1: anreise und santiago de cuba

eins vorweg: es ist möglich, dass dieser reisebericht von meinem desolaten gesundheitszustand und meinem allgemeinen angeschlagensein beeinflusst ist. er wird verfasst, um meinen eindruck zu vermitteln und stellt keine verallgemeinerung dar. andere rundreisen unter anderen voraussetzungen mögen völlig anders verlaufen.

2003 war ich in kuba. in trinidad auf der halbinsel ancon im brisas del mar trinidad. ich hatte damals nicht viel geld und konnte mir nur einen stadttrip nach trinidad und einen nach havanna leisten, aber ich kehrte beseelt und sehnsüchtig nach hause zurück. kuba war seitdem immer mein „wenn ich mal die kohle habe, dann aber!“-ziel für länger. der traum war eine tanzreise durch kuba. nach meinen erfahrungen jetzt bin ich ganz froh, dass ich die nicht gemacht habe.

aber fangen wir vorn an. nach monatelanger vorfreude fuhr ich also am 13.12.2017 nach tegel, um von dort nach frankfurt zu gelangen. in frankfurt sagte mir eine tafel zur begrüßung, dass mein anschlussflug wohl zwei stunden verspätet ist. prima. immerhin war am gate eine smoker’s lounge. mit 2,5 stunden verspätung gings dann los gen holguin. wegen der verspätung bekamen alle passagiere zugriff aufs premium-entertainment-programm. also guckte ich „ich, einfach unverbesserlich 3“ und „fluch der karibik. salazars rache“ und die zweite staffel von game of thrones. elf stunden sind lang. sehr lang.

statt um 16.20 uhr wie geplant landeten wir also gegen 19 uhr in holguin. holguin ist ein sehr übersichtlicher, aber offiziell internationaler provinzflughafen. uns wurde gesagt, wir müssten jetzt bedauerlicherweise zu fuß zum flughafengebäude. nun, nach elf stunden (bzw. schon fast 20 stunden insgesamt) war das kein ding und die willkommene gelegenheit für ein zigarettchen. die ankunftshalle war mit den passagieren unseres fliegers quasi voll. vor uns eine wand mit mehreren buden drin, die sich als zollkontrolle erwiesen. da musste man rein, den pass überreichen und nochmal in eine digicam gucken, damit sie einen auch erkennen, wenn man sich danebenbenehmen sollte im urlaub (bei der ankunft dachte ich noch: naja, wenn dir was passiert, haben sie ein bild von dir in völlig fertig, ist ja vielleicht nicht schlecht. inzwischen glaube ich, das war rein zur etwaigen disziplinierung und überwachung der touristen.). hinter der bude befand sich eine erneute sicherheitskontrolle. man hätte ja zwischen der vor dem abflug und der ankunft noch irgendwo explosive stoffe kaufen können. für diese sicherheitskontrolle gab es drei tore. davon war genau eines offen. der flieger war recht groß, dementsprechend viele menschen … es dauerte knapp 40 minuten, bis ich da durch war. dann kam die gepäckabfertigung. trotz der schon nicht unerheblichen wartezeit an der sicherheitskontrolle war noch kein einziger koffer auf dem gepäckband. ich ging also aufs klo. wat mutt, dat mutt. da standen sehr nette damen, die das toilettenpapier zuteilten. okay …

irgendwann setzte sich das gepäckband in bewegung. wohooo! die koffer kamen in abständen, die vermuten ließen, dass sie mit koffertrolleys einzeln vom flieger zum band gebracht wurden. auch hier verbrachte ich gut 45 minuten, bis endlich mein koffer da war. inzwischen war es also fast 21 uhr, und ich dachte so: na, mal sehen, ob mein „repräsentant“ und mein transfer noch da sind. waren sie. der repräsentant sprach sehr gut deutsch, mein fahrer okayes englisch. auf meine frage, ob ich irgendwo (an einem  internationalen flughafen unter der woche um 21 uhr) noch eine flasche wasser jagen kann, kam bei meinem fahrer ratlosigkeit auf. er schickte mich in die abflughalle, da war aber alles dicht, ebenso wie der kiosk vor dem flughafen. genauso wie die wechselstube übrigens, also hatte ich keinerlei kubanisches geld, nur euro.

wir fuhren also los gen santiago. da mein ursprünglicher plan (ich komme an, werfe mich in meinen bikini und in den pool und dann an die bar) nun dank zwei stunden fahrzeit makulatur war, war mir alles egal. ich wollte nur endlich ankommen und aus meinen thrombosestrümpfen raus und was wettertaugliches anziehen. wobei letzterer wunsch nach etwa 30 minuten fahrzeit ebenfalls verschwand, da mein fahrer die klimaanlage auf gefühlt 10 grad eingestellt hatte und ich mich unter meiner sweatjacke einkuscheln musste, um nicht zu erfrieren. irgendwann hielt er an einem restaurant an und meinte, er kaufe mir jetzt eine flasche wasser. bevor jetzt alle in „aaaawww! wie aufmerksam!“ ausbrechen: der transfer hat mich 180 euro gekostet. ein taxi hätte die hälfte gekostet. und er hat in kubanischen pesos bezahlt, also hat ihn das wasser bestenfalls 20 cent gekostet.

eine nächtliche fahrt über kubanische straßen ist … ein abenteuer. straßenbegrenzungen gibt es nicht und darum fahren alle mittig. will man überholen, wird lichthupe gemacht und gehupt, bis der vorausfahrende ein wenig nach rechts zieht. keine ahnung, ob die scheinwerfer des autos so schwach waren oder der fahrer nachtblind: fernlicht hatte er fast immer an. auch bei gegenverkehr. nach langer zeit über dunkle straßen mit winzigen unbeleuchteten dörfern kamen wir tatsächlich irgendwann in der zivilisation, sprich in santiago am hotel an. ein angestellter nahm meinen koffer in empfang auf einem einsamen gepäckwagen und geleitete mich zur rezeption. vorher gab ich meinem fahrer noch eine der mitgebrachten duschgelflaschen als präsent mit. an der rezeption wurde mir mitgeteilt, man hätte auf mich gewartet (mit vorwurfsvollem unterton) und mein abendessen könne ich jetzt im restaurant einnehmen. ob ich noch kurz in mein zimmer könne und mich wenigstens umziehen? na gut. als ich im restaurant ankam (ca. 10 minuten später), wusste ich den vorwurfsvollen ton einzuschätzen. da stand das gesamte aufgebot. drei kellner und mindestens fünf küchenleute. für einen erwarteten gast. das würde ich noch öfter sehen.

ich aß also meine erste mahlzeit in kuba: italienische pasta. danach ging ich ins zimmer, packte aus und bin glaub ich beim hinlegen schon eingeschlafen. im hintergrund lief der der rhythmus, der mich die nächsten drei wochen begleiten würde. dum dudumm dum, dum dudumm dum … reggaeton. vor meinem kuba-urlaub mochte ich diese musik. aus gründen (und santiago war nur der erste davon) kann ich sie nicht mehr hören zurzeit.

am nächsten morgen erkundete ich das hotelgelände. es war noch vor der frühstückszeit. ich schaute mir die pools an (daumen hoch!), die dazugehörige bar, die geschäfte. es gab eine wechselstube, eine apotheke und mehrere läden und zwei tourismusbüros. eins von cubanacan, der staatlichen tourismusagentur und eins, das glaube ich einfach nie offen war, jedenfalls war nie jemand da. außerdem neben dem italienischen restaurant noch zwei weitere. läuft. also frühstück, geld tauschen, in die apotheke. weil: ich hatte ein medizinisches problem und brauchte clotrimazol-salbe. die dame in der apotheke sprach nur spanisch. damit gings los. 2003 in trinidad im hotel und überall, wo touristen waren, sprach man noch englisch. nunja. mit händen und füßen und zeigen konnte ich mein problem verdeutlichen und bekam als antwort, ich solle nach 14 uhr kommen, dann könne sie mir helfen. um 14.15 uhr war die apotheke geschlossen, auch den rest des tages. nun ja. manana. da war eine andere da und konnte mir weiterhelfen. für sehr teuer geld. medikamente sind mangelware in kuba und teuer und für touristen noch viel teurer.

da das hotel für halbliterflaschen mit wasser zwei cuc (knapp zwei euro) verlangte, suchte ich am zweiten tag nach alternativen. außerdem hatte ich gesehen, dass in einer der straßen eine hüpfburg stand und dachte: hey, vielleicht ist da ja straßenfest? gehste mal gucken. also ging ich gucken. schon auf dem weg dorthin wurde ich angestarrt wie ein alien, naja, rothaarige bleiche frau. in der tat war ab der hüpfburg eine art marktmeile aufgebaut. je weiter ich mich dort entlang bewegte, desto schiefer wurde ich angeguckt. es gab einen stand, an dem auch wasser verkauft wurde, also wollte ich welches kaufen. recht unmissverständlich wurde mir klargemacht, dass ich mit cuc hier nicht bezahlen kann und auch nicht willkommen bin. das sagten alle gesichter, in die ich guckte. bei der nächsten gelegenheit ging ich also zurück richtung hotel und fand dann einen der kubanischen „spätis“, die 24/7 alkohol, zigaretten und auch wasser verkaufen. mit zwei großen flaschen wasser bewaffnet ging ich etwas irritiert zurück ins hotel. so hatte ich kuba nicht in erinnerung.

abends nach dem essen ging ich in die rooftop-bar des hotels. mit einem atemberaubenden blick über santiago (das zwar von oben sehr pittoresk ist, unten aber stinkt wie eine dieseltankstelle) kann man dort cocktails schlürfen. drinnen war es wegen der klimaanlage unerträglich kalt, also saß ich als einer von drei gästen draußen, als aus dem nichts eine show begann. so richtig mit tänzern und sänger und allem schnickschnack. um niemandem auf den schlips zu treten wartete ich das ende ab, bis ich mich fröstelnd ob des doch recht frischen windes in der 15 etage in mein zimmer begab. hier hörte ich dann wieder das dum dudumm dum, dum dudumm dum des hoteleigenen clubs.

bis zu meinem letzten tag in santiago habe ich ehrlich gesagt mehr am pool gelegen als irgendwas sonst. santiago ist auch im dezember heiß, unter 30 grad machen wirs da nicht. da ist das die adäquate beschäftigung. am pool lümmeln, lesen und cocktails schlürfen. wenn man nach dem zweiten noch geradeaus gehen kann, bekommt man übrigens doppelt soviel alkohol fürs geld. außerdem: ich hätte für jedes ziel ein taxi gebraucht. jedes taxi, egal wohin, kostet mindestens 10 cuc. und allein für teuer geld durch die stadt gurken? dann doch lieber am pool lümmeln und für drei cuc pro drink entspannen.

am vorletzten tag bekam ich nach fast einer woche internetentzug den rappel und kaufte mir für 30 cuc 24 stunden wlan. mein bus nach camagüey ging um 6 uhr morgens, also hatte ich die 24 stunden sicher in santiago (was mir da noch keiner erklärt hatte: wlan am handy ausschalten, wenn man rausgeht). irgendwann abends verließ mich das wlan, war aber auch egal, ich war in dem hoteleigenen dum dudumm dum-club und guckte mir das mal an. als hotelgast kostete es mich keinen eintritt und die getränkepreise waren die gleichen wie im restlichen hotel. leider war die temperatur ähnlich wie in der rooftop-bar. ich beobachtete den einlauf der lokalmatadoren und ihrer damen, als tourist war ich dort definitiv in der unterzahl. auch hier fielen mir wieder die sehr skeptischen blicke der kubaner in meine richtung auf: „was will die denn hier?“ schienen sie zu fragen. offenbar handelte es sich eher weniger um arme leute, sondern um die in kuba entstehende mittelschicht, die durchaus auch vom schwarzmarkthandel profitiert. irgendwann wollte ich eigentlich nur vor die tür, eine rauchen, ging dann aber nicht wieder zurück. ich fühlte mich nicht willkommen.

an meinem letzten morgen in santiago saß ich im café vor der lobby und genoss mein internet. ein junger mann setzte sich zu mir und sprach mich nach einer weile an. schnell wurde klar: er spricht kein englisch, mein spanisch reicht kaum für rudimentäre verständigung. irgendwann begriff ich, dass er mir eine „citytour“ offerierte. auf meine frage „wie lange, wie viel?“ antwortete er „zwei stunden, 40 cuc“. ich dachte kurz nach: eine quasi private tour durch santiago, da siehste ja doch noch was. also sagte ich zu. er versprach, einen freund mitzubringen, der englisch kann. als es soweit war, winkte ich ihn ins hotel an die rezeption. ich hatte die dame dort in kenntnis gesetzt und sie fragte zu meiner sicherheit seinen namen, ID und telefonnummer ab mit der maßgabe, sollte ich in spätestens vier stunden nicht zurück sein, alarm zu schlagen.

ich stieg also in die klapperkiste ein und wir fuhren los. der fahrer sprach genauso gut englisch wie er. von dem angeblichen freund keine spur. private tour … ja. nach etwa fünf minuten fahrt zeigte er auf ein türkis gestrichenes haus und meinte „es un hospital!“ aha. so sehen also krankenhäuser in santiago aus. dann langes schweigen. wir fuhren aus der stadt raus und den schildern entnahm ich, dass wir richtung el morro, der festung unterwegs waren. dem war auch so. mein begleiter und ich stiegen aus, gingen an unzähligen souvenirständen vorbei zum eingang. eintritt für touristen: 4 cuc. für kubaner: 1 cuc. ich zahlte also fünf cuc. die fotoberechtigung hätte nochmal 5 cuc gekostet. und jedem, der wie ich das nicht zahlte, schlich merklich, wenn auch dezent jemand hinterher, um zu prüfen, ob ich auch keine fotos mache. el morro ist fantastisch, urig und bietet einen großartigen 220°-blick über den übergang des atlantiks ins karibische mehr. man sieht die sierra maestra und viel horizont. mein begleiter las mir vor, was auf den tafeln stand, da das aber auf spanisch war, war der mehrwert der gleiche, als wenn ich es selbst gelesen hätte. wir gingen also wieder zum auto. dann gings zum plaza de la revolucion, den es gefühlt in jedem ort mit mehr als zehn einwohnern gibt. danach zum friedhof, auf dem fidel und jose marti liegen. ein erlebnis der besonderen art, das mir die obrigkeitshörigkeit der kubaner sehr gut vor augen führte.

danach zurück zum hotel. mein wiederholter wunsch, das rummuseum zu sehen, wurde geflissentlich ignoriert. nach knapp einer stunde 50 minuten waren wir zurück. und plötzlich erklärte mir mein begleiter, die 40 cuc wären ja für den fahrer, insgesamt müsse ich nun 65 bezahlen. nach einigen minuten diskussion hatte ich schlicht keinen bock mehr und schrieb die 25 cuc als lehrgeld ab. er ging dann aber nicht etwa weg, sondern kam noch wieder mit zum hotel. ich wollte eigentlich nur an den pool, aber auch nicht unhöflich sein, also saßen wir da noch. er erklärte mir, es gäbe ein barbecue-restaurant in der nähe und da könnten wir doch hingehen, aber ich dachte nur: klar, und ich solls bezahlen. ich lehnte ab, weil ich im hotel ja halbpension und damit abendessen hatte. er ging und meinte, er wohne ja in der nähe und würde gegen 18 uhr wiederkommen. jaja, dachte ich. pool, packen und zur happy hour an die poolbar. zwei drinks zum preis von einem. ich hatte mich gerade niedergelassen, da saß er auch schon an meinem tisch. naja, komm, dachte ich, hast eh zwei drinks, kann er ja einen haben. noch eine zweite runde und ich wollte mich verabschieden und essen gehen, er meinte er wartet. nach dem essen war der plan, in den club zu gehen, auch mit dem hintergedanken, dass ich da einfacher nur was für mich bestellen kann. aber der war ausgerechnet an diesem tag zu. also rooftop. ein drink und show. lange schweigepausen aufgrund von sprachmangel. irgendwann sagte ich, ich gehe jetzt schlafen, mein bus fährt um sechs uhr morgens. natürlich habe ich die drinks bezahlt. und natürlich wie auch vorher nicht einmal ein danke gehört. im aufzug drückte ich auf meine etage und das erdgeschoss, als statement. er stieg mit mir aus und erklärte mir vor meiner tür mit hundeblick, er bräuchte jetzt noch 10 cuc fürs taxi nach hause. „no.“ warum nicht? „hallo? du hast 25 mehr bekommen als vereinbart und den ganzen abend drinks und wohnst angeblich um die ecke, also: no mas dinero, buenas noches mi amigo!“ und tür zu.

kuba war zum ersten mal für mich gegessen.

meine geburtstagsparty in kuba

hallo ihr lieben leser, da bin ich wieder. ich durfte mal pause machen, denn ich habe meinen geburtstag in kuba gefeiert und meine freunde dazu eingeladen. kuba ist aber bekanntlich nicht um die ecke, sondern im prenzelberg, und gestern hatte ich nachwehen… trotzdem war es ein wunderwunderschöner abend, der entsprechend protokoll der kubanischen sozialistischen festleitung folgendermaßen ablief:

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