zeit

während der rest der welt und besonders der rest berlins stöhnt, weil sie immer zu knapp zu sein scheint, hat man sie in neukölln im überfluss: zeit. zumindest drängt sich dieser eindruck auf, wenn man durch die straßen des viertels geht. eilig sollte man es nicht haben und mal eben schnell was erledigen wollen auch nicht. denn bekanntlich gibt es in neukölln ja nur migranten, taugenichtse und überschuldete hartzis, die haben nun einmal zeit. zuviel zeit. Read the rest of this entry »

und plötzlich trägst du eine burka

neukölln ist ein schmelztiegel, sagt man. so ganz stimmt das nicht. im grunde ist neukölln aufgeteilt. in klein-türkei, klein-arabien, klein-bulgarien und so weiter. in bestimmten gegenden leben von bestimmten volksgruppen gehäuft menschen. und auch, wenn sich das ganze mittlerweile ein wenig verschiebt und vermischt, ist doch die grundstruktur noch erkennbar. ich bin damals nach neukölln gezogen, weil ich wenig geld zur verfügung hatte und die günstigsten wohnungen mit trotzdem günstiger verkehrsanbindung nun einmal in neukölln sind. ich mag mein neukölln. es ist bunt, es ist divers und es wird nie langweilig. ich habe hier (fast) alles, was ich in mitte auch finde, nur sind es eben eventuell keine gucci-schuhe, sondern die preisgünstige variante.

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wie weit sollte zivilcourage gehen?

vor nicht einmal einer stunde stellte ich via twitter meinen follower die frage, wie lange sie warten würden, bevor sie beim verdacht auf häusliche gewalt die polizei einschalten würden.  drüben brüllte und knallte es, eine weinende und schreiende stimme war zu hören. meine nachbarn sind des öfteren laut und vorsichtig ausgedrückt temperamentvoll, doch solche geräusche waren mir neu.
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neukölln im november…

manchmal muss man mal raus. muss man mal den herbst reinlassen, auch wenn man ihn wie ich nicht ausstehen kann. manchmal braucht es tageslicht, sonne und ein wenig aufmerksamkeit, mit der man durch die welt geht. und siehe da, selbst ein ort wie neukölln wird zu einem verwunschenen. zu einem mit geheimnissen jenseits von polizeimeldungen und wahrheiten weit ab von den medien. einfach ein schönes viertel von berlin. nicht mehr, aber auch nicht weniger. mit ecken und kanten, mit fehlern und macken. und doch: lebens- und liebenswert. seht selbst:

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wenn ich nicht kann – wer dann?

beim zappen durch die tv-welt findet sich ja die eine oder andere perle. oft frage ich mich auch, was menschen dazu bewegt, mit ihren problemen ins tv zu gehen? die junge mutter, die nicht weiß, welcher der drei in frage kommenden männer der vater ihres kindes ist. oder die familie flodder, mit acht oder mehr kindern, die eltern arbeitslos (und arbeitsunwillig), schimpfen auf den staat, der zu wenig gibt. oder so was: Read the rest of this entry »

48 stunden neukölln? ui, toll…

die jährlich stattfindenden 48 stunden neukölln haben noch gar nicht richtig angefangen, da bin ich schon massiv genervt. warum? weil einer der festorte sich unter (jaja, richtig gelesen) der brücke in meiner unmittelbaren nähe befindet. Read the rest of this entry »

sommer vorm neuköllner südbalkon

achja, was für ein wetter… das einzige, was das komplette sommerfeeling ein wenig stört, ist der böige wind, der hier auf meinem balkon rumweht, aber in den pausen zwischen den böen ist die welt perfekt. ich sitze im kurzen kleidchen auf meinem südbalkon und lasse mir die sonne auf die nackten beine scheinen. Read the rest of this entry »

der kleine dschihad

die ganze welt zittert vor der terroristischen bedrohung der dschihadkrieger. und doch gehen alle irgendwie davon aus, dass der dschihad weit weg geführt wird. irgendwo in palästina oder pakistan. aber sie irren. dschihad ist überall. und vor allem in neukölln. und er ist wütend. ich kenne dschihad. er hat in meinem alten haus unter mir gewohnt. es ist ein kleiner dschihad, aber er wächst heran. und er ist zornig.

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wer ist eigentlich anne?

umzüge und die damit verbundenen veränderungen sind ja in der regel spannend. der mensch lernt nie aus und immer dazu. das gilt sowohl für neue menschen als auch für neue umgebungen und neue sprachen.

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der himmel über neukölln

…ist blau und sonnig. und das am frühen morgen! wie schön. die amseln singen sich die seele aus dem leib (wie lange hab ich keine singvögel mehr

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ich werde alt

liebe leser, es ist offiziell, ich werde alt. nicht nur, dass ich inzwischen eine brille UND antifaltencreme benutze und auch brauche. nein. in berlin merkt man, dass man alt wird, an kleinen, subtilen hinweisen im alltag.

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die zentrale der bekloppten und idioten

neukölln ist bevölkert von bekloppten und idioten. ich weiß es, ich wohne da. ergo bin ich wohl auch bekloppt und befinde mich daher in guter gesellschaft. in den medien ist neukölln der berliner problembezirk, der in puncto kriminalität, aggressivität und depression kreuzberg längst überholt hat.

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neues aus meinem alten kiez

liebe berliner, vor allem liebe neuköllner rund um die pannierstraße, hier mal ein kleiner veranstaltungshinweis:

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die tägliche verar…e

jaja, rachel ist tv-junkie. also eigentlich läuft der fernseher mehr als hintergrundbeschallung. und daher höre ich mehr werbung als dass ich sie sehen würde. und ich kann manchmal kaum fassen, was ich da höre.

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