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trau dich! vertraue!

es ist noch gar nicht sooo lange her, da habe ich mich hier zum thema vertrauen schon einmal geäußert. damals gab es ebenso gründe dafür wie es sie heute gibt.

damals traute ich mich gerade wieder, zu vertrauen. nach fast 10 jahren, in denen ich tieren mehr vertraute als jedem menschen. weil ich zu oft die erfahrung gemacht hatte, dass menschen irgendwann immer lügen, betrügen oder verschweigen. natürlich besonders männer. ich glaube, eines der grundprobleme von männern ist, dass sie schlicht angst vor der konfrontation haben. darum lügen sie lieber, verbiegen die wahrheit oder verschweigen. denn wenn das dafür sorgt, dass zumindest heute noch frieden herrscht, was interessiert es mich dann, wenns morgen rauskommt und es richtig knallt? natürlich ist das zu kurz gedacht, aber der horizont eines manchen ist eben nur so weit wie sein tellerrand oder seine wand im schlafzimmer.

ich traute mich also wieder zu vertrauen. und ich hätte es wissen können und vielleicht sogar müssen: selbstverständlich wurde dieses vertrauen wie immer missbraucht und zerstört. lügen, betrug und menschliche abgründe. wie immer die frage: warum immer ich? antwort: weil ich es zugelassen habe. weil ich auf meinen bauch nicht gehört habe. weil das herz in seiner sehnsucht nach harmonie und danach, endlich geliebt zu werden, alle zweifel ausschaltete. weil das herz dem hirn sagte: hömma, mäuschen, ruhe jetzt!

nun steh ich da mit wirrem haar. zweieinhalb wochen ist es her, dass meine welt zusammengebrochen ist. zweieinhalb wochen zum wunden lecken und nachdenken, hadern, wüten, weinen, endlos vermissen und gleichzeitig hassen. zweieinhalb wochen für kurzschlussreaktionen erster güte. seine nummer ist noch immer nicht gelöscht. manchmal quäle ich mich noch mit den alten sms von ihm.

zweieinhalb wochen aber auch, in denen ich unglaublich viel anteilnahme erfahren habe. fremde menschen haben mir mails geschrieben, dms auf twitter, kommentare im blog, freunde haben angerufen, nachgefragt, taschentücher und alkohol gereicht, mich einfach in den arm genommen oder mich auf ihrem schoß weinen lassen. kommentarlos mein haar gestreichelt. mich gedrückt, aus dem haus geholt oder einfach neben mir gesessen. menschen, die mir gezeigt haben, dass ich recht hatte zu vertrauen.

so bin ich nun einmal. ich vertraue. weil mir jeder vertrauen darf. ich kann nicht lügen. das ist keine selbstbeweihräucherung, sondern ein fakt. ich kann nicht einmal verschweigen. stellt man mir eine direkte frage, bekommt man eine antwort, die der wahrheit entspricht. in meiner welt ist das normal. manchmal bin ich auch zu vertrauensselig, erzähle dinge, die ich besser nicht erzählen sollte. aber so bin ich nun mal. mir liegt nichts ferner, als jemanden mit lügen oder betrügen unglücklich zu machen. und mir tut nichts mehr weh, als belogen und betrogen zu werden. ein mensch, der das tut, wird aus meinem engen kreis gestrichen. so bin ich nun mal. ich bin ehrlich, und nicht mehr und nicht weniger erwarte ich von anderen.

in diesen zweieinhalb wochen habe ich dieses mein vertrauen und meine arglosigkeit, mein glauben wollen, millionenfach verflucht und verdammt, mich dafür gehasst und geschämt. und jetzt weiß ich: ich kann nicht anders. so bin ich eben. ich glaube, ich vertraue, weil ich da naiverweise von mir selbst ausgehe. so sind rückschläge vorprogrammiert, sicher. denn ich weiß natürlich, dass nur sehr wenige menschen so sind wie ich.

ich hatte die angst, nun niemandem mehr vertrauen zu können. nie wieder. die angst, jede abwesenheit eines möglichen neuen mannes von nun an argwöhnisch zu beäugen und die wahrheit zu bezweifeln. die angst, nie wieder genügend vertrauen haben zu können, um lieben zu können. aber das wäre nicht ich. ich vertraue, ich glaube. weil ich eben so bin. nur etwas mehr skepsis werde ich mir angewöhnen (müssen). und vielleicht auch ein wenig mehr haltdieklapperachelesreichtjetzt.

und bei euch so?

3 Responses

  1. markus Says:

    Hi Rachel

    diese Einstellung finde ich mit einem Wort: Wunderbar!

    lg Markus

  2. eimerchen Says:

    Du so: und bei euch so?

    Ich so: Hab Dich lieb!

  3. hühnerschreck Says:

    fühl dich gedrückt. und danke fürs grundsätzliche vertrauen – ohne (menschen wie) dich wäre die welt ein ärmerer ort.

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