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shit happens. und wer räumt auf?

scheiße passiert, sagt man. dank der schwerkraft liegt sie dann irgendwo rum und dank des zusammenspiels von bakterien und geziefer stinkt sie übel. der mensch ist also bemüht, scheiße loszuwerden.

wer ist aber für ihre verräumung verantwortlich? der, der sie da hingelegt hat, wo sie jetzt vor sich hin mieft? oder der, der sie findet?

bei tieren liegt die sache auf der hand. bzw. schaufel. der halter ist für den verbleib der hinterlassenschaften verantwortlich. bei nutztieren wird er aus reinem eigennutz aufräumen. bei haustieren ist es anders. in den meisten fällen ist der mensch sehr schell mit der schaufel dabei, wenn es ein reines wohnungstier ist – denn der gestank stört irgendwann gewaltig. dass manch hundehalter ein großes problem mit fifis groß hat, ist leider kein geheimnis.

und bei menschen? hier verlasse ich die bildlich-sachliche ebene und begebe mich auf die metaphorische. scheiße passiert. zwischenmenschliche scheiße. auch diese liegt (metaphorisch gesehen) im (ebenfalls metaphorischen) raum und stinkt (ihr wisst schon). sie verpestet die luft zwischen menschen. wer ist für die entsorgung zwischenmenschlicher scheiße verantwortlich?

klar, der verursacher! wenn der nun aber weder willens noch in der lage ist, eine schaufel zu bedienen? wenn er einfach den raum verlassen hat und den anderen mit dem haufen allein ließ? wer ist dann verantwortlich? dann sitzt oder steht oder liegt da jemand und hat einen haufen vor/hinter/neben sich und muss damit umgehen. wir müssen mit der scheiße umgehen, die andere produzieren.

das lässt sich ganz einfach auf alle gebiete anwenden: wenn in der politik jemand einen kapitalen haufen gelegt hat und sich nicht darum kümmert, zahlt meist der steuerzahler dafür oder der wähler oder sonstwer, der mit dem haufen nichts zu tun hat. wenn jemand in einem konzern einen haufen… ihr erkennt das muster.

wenn jemand jemandem mit mehr oder weniger absicht vor die füße gekackt hat und dann geht, ist das extrem unfair. denn dem übriggebliebenen bleibt nichts anderes, als sich zu überlegen, was mit dem haufen geschehen soll. logisch wäre, wenn wir bei unserem unappetitlichen beispiel bleiben, selbst die schaufel zu nehmen, denn der geruch ist schon unangenehm und störend. andererseits ist der haufen alles, was noch geblieben ist. so tut sich mancher schwer mit der kompletten und schnellen entsorgung des haufens. manch einer sitzt und wartet darauf, dass bakterien und geziefer sich des haufens annehmen, auf dass er mit der zeit schrumpfe und irgendwann weg sei. meist bleibt aber ein hässlicher fleck auf dem boden, dort, wo der haufen einst lag. durch die lange liegezeit lässt sich dieser fleck kaum tilgen, egal wie ausgeklügelt das mittelchen sein mag, mit dem wir es versuchen.

man kann auch versuchen, den verursacher zurückzuholen, damit er seinen haufen wegräumt. in den meisten fällen wird das nicht geschehen. und selbst wenn – der fleck ist da. eventuell lässt er sich fast ganz entfernen, aber nie komplett. denn der verursacher wird selten postwendend zurück durch die tür kommen und seinen haufen abholen. die erinnerung an den geruch des haufens wird uns nie wieder verlassen. ebenso wie die frage bleiben wird, warum uns derjenige, dem wir vertraut haben, auf welche weise auch immer, vor die füße gekackt hat.

bei scheiße, die wir selbst gebaut…sorry…produziert haben, sollten wir also an die anderen denken, die jetzt mit dem metaphorischen haufen zu kämpfen haben. wir können die schaufel nehmen, zurück gehen, den haufen einsammeln und das fenster weit öffnen. wir können den schaden soweit bereinigen, wie es eben irgend möglich ist. wir können dem anderen helfen, mit unserem haufen nicht allein dazustehen. wenn dann der geruch verflogen ist und der fleck kaum mehr zu sehen, dann besteht durchaus eine reelle chance, dass der andere uns beim nächsten mal hilft, den weg zum klo rechtzeitig zu finden.

übrigens hätte das bild auch mit scherben funktioniert, aber manche dinge sind eben scheiße und nicht glas.

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beweise, dass du ein echter mensch bist!