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totally uncool.

achtung, dieser post kann spuren von mimimi enthalten.

es ist total uncool, nach einem tollen abend in eine leere wohnung zu kommen.

es ist total uncool, seine erfolge allein feiern zu müssen, weil die freunde entweder beschäftigt, schwanger oder im pärchenurlaub sind.

es ist total uncool, morgens allein aufzuwachen.

es ist total uncool, allein in den urlaub zu fahren, weil kein anderer die zeit oder das geld oder zur gleichen zeit das geld hat, um mitzukommen.

es ist total uncool, abends allein auf der couch vor dem fernseher zu sitzen.

es ist total uncool, sich abend für abend in geselligen runden aufzuhalten, um den moment der rückkehr in die leere wohnung hinauszuzögern.

es ist total uncool, single zu sein.

 

es ist total cool, auf niemanden rücksicht nehmen zu müssen.

es ist total cool, sein leben unabhängig von den bedürfnissen eines anderen planen zu können.

es ist total cool, nach einem heißen flirt beschließen zu können, das objekt der begierde einfach mit nach hause zu nehmen.

es ist total cool, nicht immerzu über gefühle nachdenken oder reden zu müssen.

es ist total cool, sein tv-programm allein bestimmen zu können, weil niemand da ist, der einem da reinredet.

es ist total cool, im urlaub richtig entspannen zu können, weil keiner nervt.

es ist total cool, single zu sein.

 

zwei extreme und wie immer liegt die wahrheit vermutlich irgendwo dazwischen. wer als single behauptet, dass er sich immer super fühlt und ihm nichts fehlt, der belügt sich genauso selbst wie ein nicht-single, der die augen vor problemen in seiner partnerschaft verschließt.

allein sein ist toll, weil man mit sich selbst klar kommen muss und dabei viel lernen kann. allein sein kann aber nach geraumer zeit auch dazu führen, dass man nicht mehr kompatibel ist, weil sich eigenheiten eingeschliffen haben. morgens allein aufzuwachen ist toll, wenn man schlechte laune hat und nicht reden muss. jeden tag allein aufzuwachen ist für singles alltag, meistens okay, wenn auch nicht großartig. erst, wenn es jemanden gibt, neben dem man gern aufwacht, merkt man, was gefehlt hat.

nach einem schlechten tag ist genauso wenig jemand da, der einem das köpfchen krault wie nach einem guten tag jemand da ist, der sich mit einem freut. dafür muss man sich auch nicht die geschichten von anderer leute tage anhören und sie trösten. allein nach hause zu kommen ist okay, wenn man einfach nur müde ist und pennen will. aber allein von einem schönen abend nach hause zu kommen und niemanden zu haben, über den man noch ein bisschen herfallen kann, ist uncool.

abends ausgehen zu können und einfach jemanden mit nach hause nehmen zu können, ist super. aber das 30. mal ist immer besser als das erste und beim one night stand gibts nur das. unverbindliche affären ohne gefühl mögen körperlich befriedigend sein, das herzchen können sie nicht befriedigen. das sucht immer nach seinem gegenstück. und wenn der single ehrlich ist, hat er viel weniger sex als jemand in einer beziehung. nur zugeben kann und darf er das nicht, denn beziehungen sind uncool, das böse „b-wort“.

der hass der singles auf die pärchen ist oft purer neid, die häme, wenn es bei anderen in beziehungen nicht gut läuft, oft vermischt mit dem gedanken „das würde ich besser machen“. das herabblicken der pärchen auf die singles ist oft purer neid auf die freiheiten, wenn ein single sich verliebt, sind es die freunde in partnerschaften, die versuchen, ihn auf „ihre seite“ zu ziehen. die singlefreunde versuchen, ihm das glück madig zu machen, weil sie angst haben, dass einer aus ihrem kreis auf die andere seite wechselt. mit jedem single in einem freundeskreis, der zum pärchen wird, wird den übriggebliebenen klarer, was sie nicht haben. trotzig sagen sie der welt, wie toll es ist, single zu sein.

aus lauter angst davor, vom single zum pärchen und wieder zum single zu werden, beenden sie beziehungen, bevor sie eine chance zum wachsen haben. frisch verlassen ist singlesein alles andere als cool, also lieber nicht das risiko eingehen, verlassen zu werden. ihr ideal ist ein zustand, in dem sie die vorteile des singleseins mit denen des pärchenseins verbinden können. warum sich auch binden, wenn es an jeder ecke einen anderen bindungsunwilligen gibt, mit dem man sich eine weile unverbindlich zusammentun kann?

single sein ist an den meisten tagen alltag, meistens okay und oft richtig scheiße. cool ist ebenso selten wirklich wie es wirklich oft richtig uncool ist.

One Response

  1. slowtiger Says:

    Hm, ich finde, du vermengst da 3 Kategorien, die prinzipiell erstmal voneinander unabhängig sind:
    Zusammenleben != Beziehung != monogam. Insofern denke ich sowieso nicht in Kategorien wie „single“ oder „pärchen“, und schon gar nicht „cool“.

    Ansonsten willst du nicht wirklich mit mir fernsehen, denn ich zappe herum wie Sau.

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