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wie wäre unser leben, wenn wir alle in einer soap lebten?

in tv-serien allgmein und in soaps im besonderen ist das leben auf den ersten blick traumhaft. alle haben superschöne wohnungen, eingrichtet mit dem teuersten von ikea mindestens. keiner muss wirklich arbeiten, büros sind bestenfalls als kulisse für die nächste szene gut. wenn mal einer nachts über papieren brütet,

dann am küchentisch. in bars steht mal einer hinterm tresen, aber auch nur, um die nächste szene einzuleiten oder weil er als teil des drehbuchs gerade zum alkoholiker wird bzw. mit dem rückfall kämpft. alle sind in die angesagtesten klamotten gewandet und tragen nie zweimal das gleiche. (einzig sex and the city ist hier eine ausnahme, hier tragen die damen des öfteren mal klamotten, die man schon aus früheren folgen kennt.) selbst schüler gehen jeden zweiten tag ins kino, wohnen in wgs und nicht mehr bei den eltern, keiner hat wirklich echte alltagsprobleme. traumhaft.

nicht ganz. denn wer keine alltagsprobleme hat, erlebt katastrophen. und an diesem punkt können wir alle froh sein, nicht in tv-serien zu leben. denn hier jagt eine (meist selbstgemachte) katastrophe die nächste. jede logische handlung wird vermieden, um den spannungsbogen von montag bis freitag zu halten. wer blödsinn gemacht hat, redet mit jedem darüber, nur nicht mit dem, den es anginge – und alle anderen werden zur verschwiegenheit eingeschworen. bis sich dann am donnerstag oder freitag, manchmal auch erst am folgenden mittwoch einer der verbündeten verquatscht. und damit ist die situation nicht etwa aufgelöst, denn der vermeintlich betrogene reagiert ebenso völlig unlogisch und fernab jeder realität. um den nächsten spannungsbogen zu schlagen.

eine meiner lieblingsserien, die lindenstraße (ja, ich bin spießig!), hat sich ja auf die fahnen geschrieben, besonders alltagsnah zu sein. hier ist es auch nicht ganz so übertrieben, in der tat hat man das gefühl, dass die figuren alltagstauglich sind. aber die katastrophen hier sind immer einen tick tragischer als im echten leben. und was die alles erleben! da gab es den konvertierten deutschen moslem, der von der lindenstraße aus ins trainingscamp in der türkei startet, um den westlichen lebensstil zu bekämpfen. der kommt wieder! da gab es den verwirrten ehegatten, der aus gnatz alle freundinnen seiner frau erschießen wollte, dann aber sie traf, woraufhin sie ins wachkoma fiel. er pflegte sie hingebungsvoll und schwupps, nach einem halben jahr war sie wieder wach. wenn in der lindenstraße jemand ins krankenhaus kommt, stirbt er fast.

nee, nee, da ist mir mein kleines leben doch lieber. hier gibt es zwar auch ärgernisse und mittlere bis schwere katastrophen, aber dazwischen ist es relativ ruhig. wenn ich sch***e baue, kann ich das zugeben, beziehungsweise muss es selber ausbaden. ein verhalten wie in soaps wäre da kontraproduktiv. aber zwischendurch kann ich mich daran freuen, dass auf meinem balkon die spatzen frech rumtschilpen und dass die terrorente vom neuköllner schifffahrtskanal abends rabatz macht.

und bei euch so?

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