cialis italien rezeptfrei kamagra oral jelly legal kaufen kann man in tschechien viagra kaufen viagra in der apotheke ohne rezept kaufen cialis soft tabs 20mg kaufen wo kann man in berlin viagra kaufen

blogosphäre gaga

irgendwie haben ja alle blogger einen an der waffel. ich auch. was bringt menschen dazu, ihr innerstes nach außen zu kehren und es der welt zu füßen zu legen?

inzwischen kenne ich eine menge blogs. manche sind politisch motiviert und informieren über aktuelle ereignisse. handeln sie subjektiv ab. auch eine art seelenstriptease. kann doch bei einer eigenen domain jeder heinz herausfinden, wer dahinter steckt. bei den blogmaschinen ist das anders. da kann sich jeder heinz registrieren und drauf los bloggen. über seinen mehr oder weniger spannenden alltag, über sein seelenleben, seine hobbies, was auch immer.

warum ich schreibe, habe ich ja schon breit ausgelegt. so wie ich nutzen viele das schreiben als einen weg, dinge loszuwerden. nun stellt sich aber die frage: warum schreiben die kein tagebuch? warum schreiben sie ihre blogposts nicht als datei in den pc? warum öffentlich? was macht den reiz aus, seine seele anderen zu offenbaren? ist es der wunsch nach mitleid? nach reaktion? nach lob? nach schlichtem teilenwollen?

ich glaube, kein seelenstripper kann sich ganz davon freisprechen, dass es ihm gut tut, wenn jemand auf seine posts reagiert. und ihm gut zuspricht. das ist denke ich auch einer der gründe fürs bloggen: man will sich (mit)teilen und so bekommen. es ist ja nicht immer mitleid, was da kommt. oft ist so ein kommentar einfach zeichen der wertschätzung, zeichen für „hey, ich bin da, ich lese und verstehe dich.“ kommentare sind für uns blogger das, was für den künstler der applaus ist: bestätigung und wertschätzung.

die nächste kategorie blogger sind menschen, die das zeug dazu hätten, mit dem was sie schreiben, bücher zu füllen und gutes geld zu verdienen. kurzgeschichten, absurdes, konstruierte persönlichkeiten. nichts ist unmöglich. alles geht. und dank eines blogs geht es auch an die öffentlichkeit. texte, bei denen verlage sich zieren würden, gehen online und stehen auf einen schlag millionen menschen zur verfügung. nur, dass der lohn dafür eben in der regel nur der applaus ist. und von applaus kann man nicht leben. zum glück ist ein blog heute aber auch die möglichkeit, in die welt des bezahlten schreibens einzusteigen. und wer weiß, vielleicht wird auch rachel eines tages keine auftragstexte mehr schreiben, sondern bücher?

mich würde interessieren, warum ihr bloggt. was bewegt euch, euch potentiell millionen zu offenbaren?

6 Responses

  1. Steffi Says:

    Schätzelein, du sprichst mir aus der Seele. Die Frage warum kein Tagebuch hab ich auch gestellt bekommen – aber da liest es ja niemand und es kommentiert auch niemand. Klar, manche Dinge schreib ich dann doch lieber in mein Tagebuch – die soll nicht die ganze Welt lesen können. Aber vieles eben lieber in meinen Blog 🙂

  2. ichhebgleichab Says:

    Ich schreibe einfach, weil es mir Freude macht und ich Ideen und Erfahrungen mit/teilen möchte. Über Kommentare dazu freue ich mich natürlich und Positives schmeichelt meiner Eitelkeit.
    Aber Gefühle? Mein Innerstes nach außen kehren? Öffentlich? Niemals!

  3. beingmenow Says:

    Der ursprüngliche Grund fürs Bloggen war bei mir, meine Gedichte mal aus der Schublade in die Öffentlichkeit zu zerren – für mich ein extrem schwerer Schritt, der mich große Selbstüberwíndung gekostet hat. Lange Zeit habe ich mich auch nach allen Regeln der Kunst darum bemüht, meine tatsächliche Identität zu verbergen, aus Angst, jemand aus meinem beruflichen oder familiären Umfeld könnte darauf stoßen… Inzwischen kennen die meisten meinen Blog und ich habe schon viele positive Rückmeldungen auch von Nicht-Twitterern und -Bloggern bekommen, so dass ich jetzt viel offener damit umgehe (gerade gestern habe ich mein Impressum geändert).
    Das hat zur Folge, dass ich noch mehr Spaß am Bloggen gefunden habe als vorher und inzwischen auch nicht mehr ausschließlich Gedichte poste…
    Jedenfalls hätte ich nie gedacht, dass mir mein Blog mal so wichtig würde, wie er es inzwischen ist.
    Dabei kommt mir gerade eine Idee: Werde später mal die konkrete Entstehungsgeschichte bloggen – die war der Hammer!!!
    Von Herzen Dank für die Anregung, liebe Rachel! 🙂

  4. Textzicke Says:

    Ich blogge, weil ich so mit wenig Aufwand all diejenigen Ansichten, Fundstücke und eigenen Werke teilen kann, die mir teilenswert erscheinen. Da mag man mich ruhig „exhibitionistisch“ nennen, das geht okay. 😉
    Mein Blog ist mein Schnipselheft, meine Kuddelmuddel-Schublade und ja – irgendwie auch mein Tagebuch. Dass Menschen auf die Einträge antworten können, empfinde ich als wertvollen Austausch. Und die Grenze des Privaten würde ich dort ziehen, wo ich einen Eintrag nicht mehr zum Kommentieren freigeben könnte. Dann poste ich ihn lieber erst gar nicht. 🙂

  5. mikel Says:

    Aus 2007: Warum bloggst Du?
    bei mir im Blog
    http://bit.ly/1DVkwZ

  6. Doreen Kröber Says:

    Meinen Blog gibts schon ziemlich lange, nur hatte ich immer keine Zeit und den Nerv alles in die politisch korrekte Form zu bringen.

    Ich schreibe um Dinge einfach für mich zu reflektieren, zu sortieren, es passiert einfach viel zu viel in meinem Leben;-)

    Außerdem gibt es zu wenige Blogs wo Eltern über ihre autistischen Kinder schreiben oder über Bildungspolitik.

Leave a Comment

Please note: Comment moderation is enabled and may delay your comment. There is no need to resubmit your comment.

beweise, dass du ein echter mensch bist!