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mikrokosmos: massage

in nicht so guten zeiten sollten die guten erinnerungen hervor geholt werden. und wenn entspannung fern liegt, was liegt dann näher, als sich ihrer zu erinnern und zu hoffen, dass dies ein wenig davon zurückkehren lässt?

vor einer woche nahm ich das angebot einer lieben freundin von mir an und fungierte als „opfer“ für ihre massage. wir kennen uns schon aus studienzeiten, also so etwa zehn jahre. nach ihrem studium hat verena eine heilpraktikerausbildung gemacht. nun ist diese vorbei und sie hat eine eigene praxis. zur eröffnung der praxis war ich eingeladen und irgendetwas in mir sagte: rachel, geh da mal hin. dabei bin ich nun wirklich alles andere als ein anhänger von heilpraxis. zu viele scharlatane treiben da ihr unwesen und zu viele zweifelhafte behandlungsmethoden schwemmen eher geld in die taschen der ausführenden als dass sie wirklich heilen. doch meine verena kenne ich gut genug, um zu wissen, dass sie so nicht ist.

ich bin bei ihr im übrigen auch in homöopathischer behandlung. und ich glaube an den quatsch nicht. also bin ich der perfekte patient dafür. aber ich wollte ja von der massage erzählen.

gut gelaunt kam ich bei verena an und wir plauderten ein wenig. dann hieß es: „mach disch nackisch.“ 😉 also tat ich das. und legte mich dann mit dem gesicht in dieses lustige loch am kopfende der massageliege. diese position sorgt ja dafür, dass man sprachlich eher eingschränkt agieren kann. irgendwie klingt alles genuschelt. die arme hingen lustig in einer schlinge unter diesem loch, die augen wurden vom polster zärtlich in ihre höhlen gedrückt. blind konnte ich mich nun auf das konzentrieren, was verena tat. oiweij! schultern und nacken sind ja bei mir eher kontinentalplatten, die stets aneinander reiben. man möchte ja gar nicht glauben, wie viel kraft in so einem zarten persönchen wie meiner verena steckt! wow. sorgfältig knetete sie den rücken, den nacken und die schultern. und ruckelte an meiner wirbelsäule. um die wirbel wieder da hin zu schieben, wo sie hingehören. lustiges gefühl, wenn so ein wirbel wieder einrastet…

meine schultern sind übrigens sehr kooperativ, sagte sie mir. die fingen sofort an zu glühen und in vorauseilendem gehorsam blut zu pumpen. nach dem rücken und den armen dann die beine. was für ein großartiges gefühl! wann nimmt man sich schon einmal die zeit, seine kniekehle zu streicheln? oder jeden einzelnen zeh in die hand zu nehmen und an ihm zu wackeln? das sind selbstverständliche körperteile, die sind eben da und bedürfen keiner besonderen behandlung. denkste! wie die sich freuen, wenn sie beachtung erhalten!

dann hieß es: umdrehen. die augen mussten also zurück an ihren platz, die welt war etwas verschwommen und sooo hell! kleiner verbesserungsvorschlag, verena: vielleicht eine schlafmaske bereit halten? die entspannung leidet ein wenig unter dem hellen licht. nun auf dem rücken liegend wurde mein nacken weiter bearbeitet, bis auf die kopfhaut. das war aua, aber hinterher… herrlich. und meine schultern waren sofort wieder feuer und flamme, im wahrsten sinne des wortes. als die arme dran waren, fiel uns beiden auf, wie unentspannt ich da bin. ich habe echte probleme damit, mich da komplett fallen zu lassen. meine arme wollten immer helfen, was sie nicht sollten. es war aber unbewusst, nicht gewollt.

dann die beine von vorn. eine weitere offenbarung. wusstet ihr, dass man vom rumsitzen am schienbein verkrampft sein kann? WO man überall verspannt sein kann? faszinierend. also eher erschreckend. ganz am ende dann ein letztes mal der nacken und die schultern, denn da waren einige knubbel, die noch nicht so recht wollten. ein letzter widerspenstiger wirbel gab unter dem massiven beschuss zärtlicher, aber bestimmter berührungen auch noch auf und fügte sich wieder brav in seine position.

und dann wars auch schon vorbei. etwa 50 minuten hatte der spaß gedauert. und ich hatte das gefühl, so etwa zehn zentimeter über der liege zu schweben, duftend wie in ganzer mandelhain und entspannt wie lange nicht mehr. so eine therapeutische ganzkörpermassage ist ein echter selbsterfahrungstrip. man lernt seinen körper ganz anders und neu kennen. sehr interessant. also, ein tipp an alle berliner: macht einen termin bei verena, ich bürge für sie und empfehle sie leichten herzens. weil sie eine tolle freundin ist und eine großartige masseurin.

hier nochmal ihre kontaktdaten:

verena eva porsch

reichenberger straße 112

10999 berlin

info@naturheilpraxis-porsch.de

0172 – 670 98 02

p.s.: das war werbung. aber welche, die ich sehr gern gemacht habe.

One Response

  1. laufversuche | Rachel Lindenbaum Says:

    […] hüftsünden kann bewegung nicht schaden. mir kann bewegung insgesamt nicht schaden. dank meiner freundin, homöopathin und masseurin verena sind auch die rheumatischen beschwerden auf ein absolutes minimum zurückgegangen. also hab ich […]

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